Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 9 (1958-1959)
- Issue
- 189 (30.9.1958)
- Date
- 1958-09-30
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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“DAS ECHO Página 5 * 1958. el 0,4 Prozent Pfauen nur en koenne«. hutzim also Haifa die habefen, ge- Jerusalem; tn Staedte, ten Neueinf-J, Ramleh. i zwischen :erung und eidet, ergibt > Bild. Allein lkerung sind unter den rozent unter nalphabeten; ent von den unter den fa betraegt ir den Alt- ■ozent unter In anderen Siedlungen ngesessenen n neuen im- :h Berufen rtschaft am nd (13,9% en), gefolgt •ufen (9,7 ent Frauen), uwesen sind 7,4 Prozent 30. September 1958. > z liscí3 5 ** Mensch«" vom Staat jnterhaltenen phabetentun* -2T1 sS;;vje > von a ¡o 7 Prozent/ W \ ,4 bis von 14 a bis alpha' bete« Schleichende “Wiedergutmachung” gehoert zu den Dingen von denen man viel spricht, aber von denen man nur wenig sieht. Da» Tempo der Wiedergutchung-Erfedigung (s. “Echo” Nr. 185) ist derart!, dass es ein Gluecksfall fet, wenn man noch zu Lebzeiten zu seinem Geld kommt. Deutschland wird immer staerker es blueht immer mehr auf, die Devisenbestände in der Bundesrepublik sind ganz ausserordentlich - aber (die moralische Leistung der “Wiedergutmachung” wird dadurch nicht beruehrt. Im Gegenteil: immer weitere Kreise finden die Wiedergutmachungs- Zahlungen als laestig und “unnoetig”. ln einem Teil einer gewissen deutschen Presse liest man jetzt recht unverbluemt, dass endlich mit der ^Sanierung des Weltjudentums durch deutsche Buerger” Schluss gemacht werden muss. Aber auch die deutschen RundfunkstaltSonen setzten Meldungen in die Weit, die - gelinde ausgedrueckt - unverantwortlich sind. W.as bedeutet z.B. eine Durchsage: “Bisher wurden 8 Milliarden DM an Wiedergutmachung gezahlt, ein Betrag mit dem man anfaenglich rechnete, dass er voll die Ansprueche decken wuerde. Wie es sich nun herausstellt duerften tmgefaehr 14 bis 26 Milliarden DM notwendig sein, um dii; vorliegenden Anprueche auf “Wiedergutmachung" zu erfuellen”. Einmal befremdet die gewaltige Differenz der noch offenen Zahlungsverpflichtung von “14 Ws 26 Milliarden DM.”; bei der bekannten deutschen Gruendlichkeit waere es sicher einfach, mit exakten Zahlen zu operieren. Diese gigantische Zahl-Differenz fuehrt zu kuehnen Spekulationen und ist ganz dazu angetan, antisemitischen Tendenzen in Deutschland starken Auf- Wiedergutmachung trieb zu geben. Im uebrigen aber beweisen diese VerpfKchtungszahten, wie gewaltig die deutsche Barbarei war, und in welchem geringen Umfange bisher die Nazi-Opfer entschaedigt wurden. Anderseits muss gegen diese Zahleni-Orgie protestiert werden, da diese eine “Milchmaedchen-Rechuung” darstellt. Von den gestellten Antraegan erlebt (nach amtlichen statistischen Angaben) nur ein Teil die Nutzniessung der “Wiedergutmachung”, andere Auszahlungen fallen unter eine oft rigorose Restriktion und c.idTch wird ein bedeutender Teil von Antraegen abgelehnt. “Das Echo” hat des Oefteren klargestellt, dass die deutsch-amtlichen Zahlen in Bezug auf “Wiedergutmachung” nicht ganz in Ordnung sind, und protestiert gegen Veroeffentlichung von Zahlmaterial welches sich nur unguenstig in der Sache aus wirken kann. Wir ersuchen die deutschen Wiedergutmachungs.aemter, dass mehr Bearbeiter eingesetzt, und dass die Antraege mit mehr Zuvorkommenheit und Toleranz erledigt werden. Wie das Tempo der Bearbeitung gegenwaertig ist, kann das vorliegende Antragsmaterial nicht in zehn Jahren bewaeltigt werden. Aber hierin liegt vielleicht Methode. Wir hoffen, dass wir uns irre«, da wir noch immer an die Korrektheit des deutschen Gesetzes und der deutschen Beamten glauben... 1 u k u s t a . Kampf dem Atomtod! Die Welt kann nicht gluecklich sein, solange die Gefahr von Explosionen von Atombomben besteht. “Das Echo" hat in vielen Artikeln auf die ungeheuerlichen Katastrophen, die ein mit Atomwaffen gefuehrter Krieg ausloesen wuerdev hingewiesen. Heute moechten wir die Aufmerksamkeit unserer Leser auf einige Saetze eines laengecen Artikel hinweisen, den wir der nordamerikanischen Zeitschrift ''Liberation" entnahmen und dessen Autor der beruehmte Wissenschaftler, Nobelpreistraeger Prof. Dr. Linus Pauling, ist. Es ist schwer sich vorzustellen, wie ein Krieg mit nuklearen Waffen aussehea würde — ein Krieg mit 10.000 mal soviel explosiver Energie, wie im ganzen 2. Das Studium von Sterblich keitskurven, das Prof. Harden Jones von der kalifornischen Universitaet anstellte, brachte ihn zu dem Schluss, dass die lebenverkürzende Wirkung der radioaktiven Strahlung 2 Wochen pro Rad betraegt. Daraus schliesse ich, dass die jetzigen Bombenversuche bewirken werden, dass 1 000 000 Menschen 10 Jahre früher sterben werden, als wenn es diese Versuche niccht gegeben haette Ich glaube, jeder Mensch ist wichtig, und ein paar Tausend, oder ein paar Millionen, ein geringen Teil der Erdbsvoelkerung, sind wichtig. Albert. Schweitzer hat gesagt: ''Ein humaner Mensch ist der, der glaubt, dass kein Mensch einem Zweck geopfert werden darf". Auch ich glaube, Casilla 846, Telegramas: HERSCHTHAL ► Teléfono: 1728 tAAAA* AAAAAAAAA* A A A A A Ai> * A A A A A A < 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 * - --* ¥ * * * * + * * * * *■ * * * * Unsere naechste Ausgabe erscheint am 15. OKTOBER 1958 Wir biten um rechtzeitige Aufgabe von Anzeigen fuer diese Ausgabe! Weltkrieg gebraucht worden ist. Es Laesst sich schofötzen, dass in einem dritten Weltkriege 800 Miilienen Menschen durch Druck, Feuer und die unmittelbaren Strahlungswirkungen der Wasserstoffbomben getoetet würden und dass viele, vielleicht die meisten grossen Staedte voellig zerstoert werden. Dazu kaeme, dass die radioaktiven Explosionsprodukte aeusserst schaedlich auf dass kein Mensch zur Erreichung eines Zwecks geopfert werden darf, vor allem aber nicht für die Verbesserung nuklearer Waffen, die der Vemichhtung von Hunderten von Millionen von Menschen dienen sollen. Ein Staatsmann, der den Befehl gibt, eine Superbombe von 5 Megatonnen für Versuchszwecke zur Explosion zu bringen, sollte ' wissen, dass er sich des Todes von etwa! 1 500 Menschen an Leukaemie, de*r das menschliche Keimplasma Millionen schwer entarteter Kinder — — aufeinanderfolgenden Genera- Erkrankung von Zehntausenden i 1 T\ . .! /'vn nnrl ln vauK?inuuKj.«i iwiyt?iivjic:ii ocucia*; * ' -- - Vonen geboren würden. Damit jan Knochenkrebs und anderen hoerte die menschliche Rasse, so I Krankheiten und der Geburt von ne wir sie kennen, auf!100 000 schwer entarteten Kindern bestehen ¡in künftigen Generationen schul- 'dig macht. * * * 2^ * * * * * 2^ * 2^ f Usted nunca dará cuerda a un Mido! Pruefen Sie bitte diese Meister - Uhr bei Ihrem ¥ ¥ ¥ ¥ owervvhid Uhrenhaendier & * * * 2^ * * 2^ * * * ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ $ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ¥ ♦ * * * * * * «lt«Tpr» M'im-a irr*"» i\ a UN M'OO» Agencia COPACABANA, Hotel Copacabana, T^léf. 122404 2606 l 'W v