Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 9 (1958-1959)
- Issue
- 184 (15.7.1958)
- Date
- 1958-07-15
- Page
- [Seite 6] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6,- 'D A S ECHO* /„ VUELE POR ■ . >* .■hàr-*Â3£T .—¿¡aSpK-?::— «.■* :;ÿ V¿!’ ä"^'; ,:î^„ )! '.-.cL iiv M - — i ‘ f J'í «TV %_ Í®D" Vi \'-9 : ./.■* /’ .... ■ .;...•: Visite Jerusalen volando con el "Holandés Volante” por las ratas del Norte, Sur o Medio Atlántico con todas las comodidades que le brinda la primera línea aérea del mundo. Servicio de Lujo y de Turismo en sus ultramodernos y veloces aviones con lujosas camas y confortables asientos de reposo. Comida especial “Kosher” a disposición de los pasajeros que así lo deseen. VIAJE FELIZ VOLANDO CON K. L. M. Para más informes: Vea su Agencia de Viaies CIA. KCAL HOLANDCSA DC AVIACION 3ó 23 TAGESZEITUNGEN IN ISRAEL Auflage etwa 365.000 In Israel erscheinen 23 Tageszeitungen, davon neun fremdsprachige. Die Auflage betraegt an Wo chentagen etwa 350.000, an Feiertagen ca. 430.000. Ferner erscheinen im Lande ca. 12 Zeitschriften. Im vergangenen Jahre wurden 120 Buecher mit einer Gesamtauflage von 3,5 Millionen Exemplaren verlegt. Der Gesamtumsatz des Druckgewerbes im Lande belief sich auf 36 Millionen IL, die Zahl der in dieser Branche beschaeftigten Arbeiter betrug 5520. Diese Ziffer schliesst Druckereiarbeiter, Korrektoren, Offset - Lithographen, Zinkographen, Papier-, Karton- und Kartonagearbeiter etc. ein. Zahlreiche Neueinwanderer fanden in diesem Gewerbe Arbeitsplaetze. Der Verband der Druckereiarbeiter hat ein Institut fuer die Geschichte des Druckereiwesens und der Graphik im Lande mit einer Bibliothek, einem Archiv und einem Museum geschaffen. SPRACHEN - VERHAELTNIS IN ISRAEL Die letzten Einwanderungsjahre haben eine Änderung der sprachlichen Zusammensetzung der Bevoelkerung gebracht. Hebraeisch wird von 62 Prozent, Arabisch zufolge der Einwanderung aus Nordafrika von 12 Prozent, Jiddisch von 10, Rumaenisch von 2,8, Deutsch von 2,4. Ladina von 2,3, Bulgarisch von 1,7, Persisch von 1,5, Ungarisch von 1,2 und Polnisch von 1 Prozent gesprochen. 162.000 BESCHAEFTIGTE IN DER HISTADRUTH - WIRTSCHAFT Die Histadruth - Wirtschaft, die im Jahre 1957 einen Gesamtumsatz von 1960 Millionen IL, d. h. 15 Prozent mehr als im Vorjahre getaetigt hat, beschaeftigte im Vorjahre 162.000 Personen gegenüber 62.500 im Jahre 1949. Dies sind 27 Prozent der im Lande taetigen Arbeitskraefte. Diese Zahl ist im Jahre 1957 um 8.000 gestiegen (1956 — um 5.500). 54% der in der Histadruth - Wirtschaft Taetigen arbeiten in den Siedlungen, etwa 15% in der Histadruht - Industrie, waehrend ^die uebrigen 31 Prozent auf Bau - und Verkehrswesen sowie Dienstleistungen (Gesundheits- und Erziehungswesen, Kultur- und soziale Arbeit) entfallen. c<rr>ö&<3>oc<^r>oo<^>oc<=>oc<7i>« Einen wirklich guten MITTAGSTISCH finden Sie bei FRAU BRETTEL Capitán Castrillo N? 196 Teléfono 3049 i><c>o(><c7>oo<rr>oo<c^i><c^:<c><: na* im firn* mumm i | HOTEL | |NEUMANN |! LOAYZA N9 3 5 6 j! TELEFONO 5445 j v ' t Jetzt auch ) t am Nachmittag! i | Kaffee / Tee / Gebaeck i l Der gemuetliche > v Aufenthalt im $ s Stadt - Zentrum! $ t t 15. Juli 1958 Ballade vo D- Spricht man zur Zeit Emigranten, Sowohl mit fremden als bekannten, Erzaehlen sie vom D-Mark-Segen, Der wie ein milder Sommerregen Befruchtete jetzt ihr Geschick Und ihnen schuf ein spaetes Glueck. Und der Frau Blum und der Frau Meyer, Ist jetzt mehr keine Wurst zu teuer, Und ihre Maenner, ja, die koennen, Sich auch mal wieder etwas goennen. Nach soviel Unglueck und Verdruss Winkt endlich ihnen ein Genuss! Und Junge, die die Alten mieden, Die machen jetzt mit ihnen Frieden — es gibt vielleicht da was zu erben, Drum wollen sie' s nicht ganz verderben. Sie halten sich fuer grundgescheit und machen jetzt in Herzlichkeit. Doch Kinder, die seit vielen Jahren Der alten Eltern Stuetze waren, Und die sich selber viel versagten, Den Eltern helfend, den betagten: Die D-Mark sei da stets ein Quell, der ihnen sprudelt klar und hell. Und viele alten Rechtsanwaelte Die man schon in die Ecke stellte, Beginnen wieder neu zu bluehen Und die Klienten anzuziehen. Sie nennen sich nun frisch und froh, Bescheiden: “Ein Spezialbuero”. Und Witwen aelterer Semester, Die binden sich den Hut jetzt fester Und gehen neu auf Freiersfuessen, Um noch das Leben zu gemessen. Sie suchen emsig einen Mann, Der D-Mark gut gebrauchen kann. Und auch die Witwer tun desgleichen, Um noch ein Weibchen zu erreichen. Und wenn sie selber D-Mark haben, Bekommen sie die guten Gaben Und gehen gerne auf dem Leim, Der (iWitwe mit dem Eigenheim”. Wer noch nicht 70 zaehlte, Sich meist umsonst bis heute quaelte, Drum moecht er schnell das Alter haben Und sich an D-Mark auch erlaben. Und hat er endlich wirklich Schwein, Moecht’ er am liebsten 40 sein. Es hilft da nichts sich aufzuregen, Es kommt bestimmt der D-Mark-Segen, Denn jedes Ding braucht seine Zeit Und endlich ist es auch soweit. Doch bete man, dass es uns frommt, Und noch vor unserm Tode kommt! JULIUS BARUCH 29