Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 9 (1958-1959)
- Issue
- 184 (15.7.1958)
- Date
- 1958-07-15
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German
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Kulturkampf in Israel Jerusalem (JTA) El eco de la carta del premier Ben Gurion al rabino Maimen y lo que equivale a una respuesta a Ben Gurion de parte del rabino jefe Nissim, da a la disputa acerca de quien es judío a los efectos de la cédula de identidad al carácter de un “kulturkampf” entre lo ortodoxo y lo secular, que ambas partes habían logrado evitar durante los primeros 10 años del estado judío. Simultáneamente con la declaración del rabino Nissim, el con sejo rábínico supremo también expidió una declaración diciendo que las disposiciones de la inscripción para las cédulas son “contrarias a la Torá y su cumplimiento podría causar confusión en la vida familiar en Israel y alentar los matrimonios mixtos en la diaspera". El Rabino Nissim desafía abiereran<s>tamente a Ben Gurion y la detí-l “ningún gobierno u otra autoridad! Refiriéndose a la carta de Ben ® Y _. . i . j ooivn. flnvinn q! rahlTIA TMÍA1TY1 ATT. rfp QIH? tamente a uunun y jo ucvi- *m*&v»*» - — -— — - . , sión del gobierno, diciendo que la tiene poder para decidir este asun- Gurion al rabino Maimen, de que Hataja determina quien es judío y| to”. . , •*,*¿J la defmición de Qmen es Judío se Der Direktor und Chefredakteur: Dr. Ludwig K. Stargardt REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN " VerJag; Editorial "El Progreso", Empresa de Propaganda y Publicidad, La Paz - Obrajes Bueros: La Paz, Calle Yungas 36 und Cochabamba, Calle Baptistg 429. Postanschriíten: fíevisía "El Eco" Casilla 2217 La Paz oder Casilla 748 Cochabamba. DrucP: Edil. "FENIX" La Paz, Comercio 66 ¿halla en el almo XV, el rabino Nissim replica “ese capítulo no es toda la Torat Yanadut, solo parte de ella”. De otra manera cual sería la diferencia entre los judíos y otras religiones? Todavía reina la sensación que esta disputa, como las anteriores, acerca del shabat, kashrut, servicio militar femenino, será superada, pero hay creciente preocupación porque este “dyin” suelto de la botella no dejará ser devuelto a la misma y que la lucha entre el futuro de Israel como estado religioso o secular será llevada ahora en un frente más amplio y con creciente intensidad. DAS ECHO esreheint am 10., 20 und 30 . eines jeden Monats. Anzeigenpreis: J komplette Seite Bs. 450.000 kleinere Flaes hen entsprech end weniger. Sprechstnude der Redaktion: Mittwoch 6-7 Uhr nachmittags Jahrgang IX N’ 184 15. Juli 1958 Precio 500.— Bs. OTRAS NOTICIAS EN CASTELLANO Página 2 steht rechts! —I— 7 der nazistische Unkraut - Samen ueber die Zweck, mehr dienen, als der Wahrheit. In bewusst tendenzioes, man malt politische “Das Echo” ist eine Zeitschrift, die Welt. Kein Gaertner ist da, um dieses Undiesen Bueros ist man fleissig dabei, wahre Figuren in Schwarz-weiss-Manier, man zelsich fuer den Pazifismus und fuer soziakraut zu roden, um an dieser Stelle die Oeffentliohe Meinung zu Interessen kapichnet im scharfen Kontrast den guten listisch - demokratische Ideen einsetzt. Unsere publizistisch - pazifistische Arbeit haben wir durch alle bisherigen Jahrgaenge konsequent durchgefuehrt, und gedenken dies bis zum Erscheinen der letzten Ausgabe des “Echo” zu tun. Diese Praeambel musste gesetzt werden, damit wir von unseren Lesern richtig verstanden werden. —II— Es geht heute nicht mehr um die Sympathien der demokratischen West - Politik oder um Antipathien gegen das kommunistische Regime — es geht um den Frieden; und um den Erhalt des Friedens muss eine Sprache gesprochen werden die klar und unmissverstaendlich ist. Der Westen ist in einem Irrgarten gefangen, der ln Sackgassen muendet und nur spaerlich das Licht der Freiheit und des beglueckenden Friedens in seinem Umkreis ausstrahlt. Unternehmen wir den Versuch einer Analyse des politischen Dilemmas unserer Zeit. —HI— ' “Der Feind steht rechts!”; mit diesem Ruf alarmierte im Jahre 1922 der damalige deutsche Reichskanzler Wirth die Oeffentlichkeit. Dieser Ruf erscholl zu einer Zeit, die der unseren sehr aequivalent ist. Hitler hat eine Saat gestreut, die noch immer kraeftig genug ist, um den demokratischen Damm zu ueberwuchern, und ihn an manchen Wegen unpassierbar zu machen. Der politische Rechts - Gedanke (der die Philosophie des Un - Rechts ist) gewinnt eklatant an Gelaende. Und die Ideologien des Rechts - Kurses werden gefoerdert fast von der ganzen Welt, die ausserhalb des “Eisernen Vorhanges” existiert. —IV— Man weiss genuegend Bescheid von der Liebe grosser Demokratien gegenueber den noch vorhandenen faschistischen Staaten. Franco, Batista, Nasser u.a. vollbluetige Diktatoren erfahren Sympathie und Entgegenkommen von Laendern, die sich als “Hort der Demokratie” bezeichnen. Von diesen faschistischen Laendern aus, geht Saat der Liebe und des Friedens zu streuen, i talistischer Geldgeber zu verfaelschen, In-1 West-Mann und den boesen Ost-Buben. Neo - Nazistische Propaganda erfuellt die Welt, sie wird geduldet, ja, sie wird sogar durch “demokratische Toleranz” gefoerdert. —V— Klarer Blick und Gerechtigkeitsgefuehl muss (besser: muesste ..) Politik bestimmen. Demokratie (nach Demos) sollte heute und endlich die Staatsform sein, wo das Volk, das unbestechliche Volk, den Staat aufbaut, und das Buergerrecht schafft, welches es wuenscht. Wir sind aber heute noch sehr weit von dem entfernt, was man euphemistisch als “Demokratie” bezeichnet. Lenken wir den Blick auf wesentliche Maengel unserer demokratischen Staatsformen hin: Die breite Masse schwimmt im Strom eines billigen Opportunismus, und sieht nur die Gefahren, die “offi ziell” aufgezeigt werden. teressen, die oft im Widerspruch der Volksmassen stehen. Diese monopol - nachrichtendienstlichen Tendenzen (ausgehend von den US - Agenturen sowohl von der russischen “Tass”) schaffen Hass, Misstrauen und verewigen den “Kalten Krieg”. In der grossen Presse liest man wieder und immer wieder: “Die Kommunisten sind schuld daran!”, “Kommunisten sabbotieren unsere Friedenspolitik!”, “Kommunismus, der grosse Friedensfeind”! und so fort, und so fort. Diese Anschuldigungen sind in vielen Faellen Ablenkungsmanoever, auf die die freie, unabhaengige Presse hinweisen sollte. —VH— Die Kommunisten sind sicher keine unschuldigen Blueten im Sumpfgartes der Jahre Das Echo Mit dieser Ausgabe beginnen wir unseren IX. Jahrgang, ein Erfolg, dem wir dem freundlichen Interesse unserer Leserschaft verdanken. —vi_ Eine der groessten geistigen Verneblungs - Institutionen sind die grossen wes tlichen internationalen Presse - Agenturen, die sehr oft der Tendenz, dem politischen Man belastet das Schuldkonto der Kommunisten, ohne hierfuer der Oeffentlichkeit klaren Nachweis zu erbringen. Hier waltet eine methodische Taktik, die es zweckmaessig erscheinen laesst, nach diesen Taktikern zu sehen. Man wird alsdann bald erkennen, dass diese “Empoerungsschreie” reichlich unecht, dafuer aber tendenzioese Waffen sind, und ein brillantes Ablenkungsmanoever darstellen. —VIII— Die weltdirigierenden Vereinigten Staaten von Nordamerika haben wohl erkannt, dass ihre D und D — Politik (Dollar und Dulles) Schiffbruch erlitten hat, und treiben nun die Welt immer mehr in die anti-kommunistische Front. Moskau und Washington, sind die Punkte, die die Welt bewegen; zwischen diesen Punkten existieren Nationen, die ln dieser Zwangslage in ihren Lebensformen gefesselt und in ihren wirtschaftlichen Entwicklungen gehindert sind. So sieht die “freie Welf' von heute aus. Der freie Weltbuerger lebt zwischen politischen Muehlen, die seine Kritik pulversieren, ihm den politischen Blick trueben. —IX— Der Feind steht rechts! Unter der Gewandung von Patriotismus und bürgerlicher Wohlanstaendigkeit, machen sich heute in allen Teilen der Welt faschistische Ideen breit, gewinnen an Einfluss, erhalten Macht. Lebenselement dieser Erzfeinde menschlicher Gesittung ist ihre Tarnung “Antikommunistischer Kampf’. Diese heuchlerische Parole hat diese Gruppen gestaerkt, gibt ihnen Aktionsfaehigkeit und macht ihr Wirken “ehrbar”. Gewisse kirchlich - religioese Institutionen, kapitalistische Einrichtungen und milltaerische Kreise, foerdern heute wieder in jeder Form die Entwicklung eines Nationalismus, Weltpolitik. Aber Moskau ist keineswegs j barbarischrrF^chUmurfuriien*101 ZUm so gefaehrlich und kriegsdrohend, wie man! In allen Teilen der YV^t i.Tü’ dies bei jeder (passenden und unpassen-j der explosive Neo-Natinalso /n heUtB denl Geipo-pna^it o^! „. . 1 e ^eo-JMatinalsoziallsmus seine den) Gelegenheit anprangert. Man informiert die westliche Welt ¡ Stutzpunkte. Fortsetzung Seite 4. L£0 ifALüá. INSTITUTE NEW YORK