Das jüdische Centralblatt
- Journal
- Das jüdische Centralblatt
- Volume
- 1 (1882)
- Issue
- 14 (16.7.1882)
- Date
- 1882-07-16
- Page
- Seite 168 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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168 DAS JÜDISCHE CEN TRALBLATT. Lowe p. 78 zu vergleichen, ferner wären MUnek's bibliographische Arbeiten, die in den letzten 4 Jahren erschienen, zu beachten; gleichzeitig will ich hier eine Berichtigung, die meinen eigenen Namen betrifft, anführen. Dr. Jellinek führt nämlich in seinem Conteros Hammagid T^ftH D'^tSwIp Seite 11 meine in Steru's Hamechaker veröffentlichten Arbeiten unter dem Titel 2t2^\ DlHiH die der berühmte Prediger als Tl?K,Wl3 TOE "1 erklärte, während ich nicht den hohen Namen Ht£??!2 sondern den assyrischbabylonischen Namen ^TIE trage; meine Abbreviatur heisst also "T^XITT^I Zur Abbreviatur pS ist ist noch hinzuzufügen, das mir häufig vorkommende H^X .,die heil. Schrift sagt." Dr. Wilhem Münz. Die Grundlagen der Kantschen Erkenntnisstheorie. Eine Einführung in die Kritik der reinen Vernunft. Breslau. Verlag von Wilhem Koebner 1882. Wie wol diese Arbeit an sich nicht in ein jüdisches Literaturblattt gehört, so sind 2 Punkte, die uns veranlassen, dasselbe hier anzuzeigen; es ist zunächst der Verf. dieser Schrift ein Zögling des Breslauer jüd. theol. Seminars, der im Vereine mit Dr. M. Grünwald die Preisaufgabe im Jahre 1880 gelöst, und zweitens hat Kant bekanntlich gerade auf jüdische Denker mächtigen Einfiuss geübt wie Kant es auch war, der freudig und rückhaltlos, die Tüchtigkeit indischer Studenten anerkaunte. Unser Freund Münz hat in dieser Schrift gezeigt, dass er nicht nur ein beredter, sondern auch klar und wahr denkender Autor ist. Wir gratuliren ihm zu seiner ersten Arbeit aus vollem Herzen un d wünschen, dass er der vorzüglich dazu geeignete, das Gebiet der jüdischen Religionsphilosophie bebaue; und wir sind überzeugt, dass das Judenthum ihm hiefür lebhaften Dank wissen wird. JETUfscomite für verfolgte russische Juden in Lemberg. Ausweis für die Zeit vom 30. April bis 7. Juni 1882. Lemberg im Verlage des Comite 18S2. Der uns vorliegende Ausweis enthält eine genaue Angabe des Emigrationsfondes, der in gewohnter grossmüthiger Weise vom Manshion-house- Comite in London in der Höhe von 76. 708. Gulden 72 kr. gespendet wurde; 2. den Hilfsfond 3) Eintheilung der Auswanderer nach deren Geschecht, Alter und Gewerbe 4) Spenden von Privaten und Vereinen bis 7. Juni 1882. Wol haben einige unserer Leser sich durch wolthätige Gaben aus gezeichnet, wir aber richten an alle Leser die innige Bitte ("^^ >S«<^^ '^1^ D*DJ?£ Mit üauk werden wir die Namen eines jeden Spenders und sei die Spende noch so bescheiden, anführen, und wir hoffen auch diesmal nicht umsonst au das brüderliche Mitgefühl aller wahren Menschen appellirt zu haben. Briefkasten der Redaction. Illustrissimo Dr. Isaja Luzzatto. — Vive grazie per il denaro. Prego d'inviarmi con sollecitudine il primo volume della corrispondenza del Sciadal ^^T. Citate sempre anche il giudizio del Frate suUa legislazione Mosaica; la veritä no ha nulla a temere. — III. signor Cav. Abbate Pietro Perreau, bibliotecario in Parma. Nella lettera aumenterö le mie annotazioni sulle abbreviazioni, e un opusculo di gran valore. — Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Josef Weisse in Vag-Üjhely Nr. 1 ist leider nicht mehr vorhanden. Bitte recht bald um eine hochgeschätzte Arbeit. Schluss der Redaction 14. Juli 1882. S. D. LUZZATTO'S I. BAND aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen von pr. ^St. ^ruttwafl), Bez. Rabbiuer in Belovar und. mit Anmerkungen versehen von MLiimtto ,Rw. S. Morais u. D* I. Miiwalfl 121 Seiten in8", Preis 3 Lire=l Gulden 50 kr. VERLAG des &f J. £mzatto, Jrokvbo in Padua, Via Leoncino 941. 1882. DRUCK VON J. FLEISCHMANN, BELOVAR. Unter der Presse befindet sich: GEBETBUCH FÜR ISRAELITEN ans dein Ebräiscaeu in's Kroatisch übertraten. von Dr. J/. Grünwald, Bezirksrabbiner in Belovar. Pod stampom je Molitvenik za Israelicane Prvi put iz iivrttogi 11 limtsko imoo, Dr. M. Grünwald* Kotarski rabbin u Belovaru. Druck und Verlag von J. Fleischmann's Buchhandlung in Belovar. — Verantwortlicher Redacteur Dr. M. Grünwald.