Der israelitische Bote
- Journal
- Der israelitische Bote
- Volume
- 5 (1879)
- Issue
- 51/52 (25.12.1879)
- Date
- 1879-12-25
- Page
- [Seite 6] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Jpittt, 22. Dee. Der Rechenschaftsbericht pro (9 über die israelitische Lehrerbildungs-Anstalt in Würzburg (von Nathan Bamberger. Rabbinats-Verweser und Vorstand derselben) wird von Allen, die für jüdische Erziehung, jüdisches Wissen noch Sinn behalten, mit wahrer Befriedigung ausgenommen werden. Mit dem begonnenen Schuljahr tritt diese Anstalt unter gewissenhafter wie verständiger Leitung in das sechszehnte Jahr ihres Bestehens. Gegenwärtig wird die Anstalt von 33 Zöglingen besucht. Religiöses und weltliches Wissen wird den zukünftigen Erziehern unserer Jugend in gebührendem Maße beigebracht. Mit derselben Befriedigung wie den intellektuellen Fortschritt liest man von dem erfleulichen Sanitätszustand des Institutes. „Der Gesundheitszustand der Anstaltsagt der Bericht, war auch in diesem Jahre ein ausgezeichnet guter, indem irgend eine wesentliche Erkrankung eines Zöglings im ganzen Jahre nicht vorkam - Die Ausgaben des Jahres sind mit 13230 Mk. 65 Pf. beziffert; der Vermögensstand (an Staatspapieren) beträgt 59795 Mk 82 Pf. - Möge diesem Institute eine ruhmreiche Zukunft bevorstehen! Gegen Franko-Einsendung von 25 Pfg pro Zeile nebst 10 Pfg. für Rückantwort (den Berag in Freimarken erwünscht) übermittelt die Expedition des Israelitischen Boten die genauen Adressen der nachstehenden Gesuche Einen Reisenden für eine Liqueur- und Branntwein- ' Handlung gesucht. 0 1 Ein Commis mit der Buchführung vertraut, in einem Manufactirrwaaren-Geschäft gesucht. O 2. $ Für ein Tuch-Manufactur- und Kurzwaaren-Geschäft r einen Bolontair gesucht. O 3. - Ein junger Mann sucht Stelle in einer Destillation¬ oder Colonialwaaren Handlung 0. 4. . Einen Lehrling für ein Manufacturwaaren- und Con- ■ . fections-Geschäft sofort gesucht. O. 5. ' Eine gesetzte Person, die in Küche- und Hausarbeiten selbstständig ist, sofort gesucht. O. 6. Für ein Wein- und Cigarren Geschäft einen Commis pro 1. Januar gesucht. 0. 7. Ein Mädchen für Küche- und Hausarbeit sofort gesucht. O. 8. Einen Lehrling für ein Manusacturwaaren-Geschäft sofort gesucht. O, 9. Einen examinirten Lehrer und Cantor zu 1. April gesucht. Gehalt M. 900 und freie Wohnung. O. 10. Im Verlage der Stahel'jchen Buch- und Kunsthandlung iu Würzburg ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Die Lehrsätze des neugermanischen Judenhasses mit besonderer Rücksicht auf W. Marr's Schriften historisch und sachlich beleuchtet von Lndwig 81ern, Schuldirektor m Würzburg. 1879. 4>/z Bogen in Lex. b°. Preis brosch Mk. 1.20 Preis-C'urant für Krakauer D^n (Schlachtmesser) probirte Zoll-Länge. 4 für G-flügel.2,00 - 1,70 6 „ „ . 2 60 — 2 25 8 „ Schafvieh . : . . 5,00 — 4,30 12 „ Kälber.7,50 - 6,50 14 „ R novieh.9,20 — 8,00 16 „ „ .12,00 — 10,00 18 _ „ „ 14,00 12,00 Die Schlachtmesser werden nur aui Verlangen vom Verfertiger probt, t. Es werden zum Schleifen übernommen bei ermäßigtem Preise. Auch können durch mich Steine bester Qualität bezogen werden. Um zahlreichen Anspruch bittet Samuel Sagau, 2577 Schächter in Zwierzyauc bei Krakau. ^ürmein Manufakturwaaren-Geschäft, welches Sams- N tags und an Feiertagen geschloffen ist, suche einen Lehrling. Joseph Werthau "74 aus Rotenburg. FLHne iSr. Köchin, die im Stande ist, eine große ^^Haushaltung zu versehen gesucht von 2576 N. Keller .-s Cöln. Hotel Falk. Kipsdorf, Elberfeld Nr. 104, welches seit 25 Jahren von mehr als 25,000 Israeliten besucht wurde, empfiehlt sich bestens. 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Pensionat für Töchter besserer Familien, In demselben erhalten die jungen Damen auch Unterricht in der Haushaltung, Handarbeit, Musik, Französisch und Englisch. Näheres im Prospekte. Beste Referenzen. 2^43 Anna Cahn, Cöln, Jahnstraße 2. Einladung zum Abonnement auf die ische Einziges Blatt des Königreiches, welches mit der Post siebenmal wöchentlich versandt wird. Bei ihrer großen Reichhaltigkeit darf sie unbedingt als die weitaus billigste Zeitung SüddeutschlandS bezeichnet werden. Vorzügliches Feuilleton, anerkannt gute Stuttgarter Lokalberichrerstattung und eine Fülle anregend geichriebener Original.Co> re'pondenzen aus Württemberg, Deutschland und dem Ausland. Telegramme, Börsenberichte auS bekinforminen Quellen und sorgfältig zusammengefteUter täglicher Kurszettel. Abonnementspreis monatlich nur 50 Pfg. . AlS JnfertionSorgan kann die Württemberger LandeSzeitung bei ihrer von Monat zu Monat sich steigernden Verbreitung bestens empfohlen werden. Dtefelbe wird, neben ihrer großen Verbreitung in der Hauptstadt täglich an 366 Poststellen nach auswärts versandt. Die Stuttgarter HlindeisMtung aildet eine Abends 6 Uhr erscheinende besondere Ausgabe der „Württembergischeu Lande-zsitung", enthält sowohl deren vollständigen Inhalt, alS alle wichtigen Handels- und Börsen- Nachrichten und ist mit den nemsttn Telegrammen und KurS- Depeschen allen Würtkembergischen Blättern um <8—W Stunden voraus. Wöchentlich eine Berlosuttgsbeilage. sämnnliche Europäischen Börsenpapiere enthaltend. Unentgeltliche Auskunft in einem besonders eingerichteten - Briefkasten über Finanz- Angelegenheiten an Abonnenten gegen Einsendung der AbonnementSquittung. Abovnemevtspreis monatttch 1 M. einschließl. Postgebühr. Die Stuttgarter HandelSzeilung ist das einzige Würitembergische Blatt, welches fämmtliche in Stuttgart Nachmittageinlaujeaden telegraphischen Kurse (nicht bloS diejenigen von 2 oder 3 fogeuanmen Spielpapieren) noch an demselben Abend veröffentlicht. Bestellungen auf beide Zeitungen nimmt jede Postanstalt entgegen, für Stuttgart außerdem die Expedition im „Kleinen Bazar" Eisgang Breitestraße. I Die große Verbreitung einer Zeitung I ist der beste Maßstab zur Beurtheilung derselben. Je größer u.! ausgebreiteter der Leserkreis einer Zeitung, d-sto deutlicher ist der! Beweis geliefert, daß dieselbe durch ihren Inhalt die Bedürfniffe j des Publikums im weitesten Maße zu befriedigen weiß. So hat; eS besonders das „B rliner Tageblatt“ verstanden im Laufe von 6 Jahren einen festen Stamm von weit über 70,000 Abonnenten, welche über ganz Deutschland und dessen Grenzen hinaus verbreitet sind, um sich zu schaaren. Wic glauben, d,ß diese hohe Abonneutenzahl vor Allem beweist» daß daS „Berliner Tageblatt" eine intime Fühlung mit allen gebildeten GefellschaftS-Klaffcn Deutschlandsausrecht erhält und sich die Gunst derselben dauernd zu erhalten weiß. Eine je höhere Auflage aber eine Zeitung besitzt, desto leichter ist dieselbe auch in der Lage, große peeuniäre Opfer zu bringen, um durch Heranziehung der ersten publizistischen und literarischen Mitarbeiter den Inhalt der Zeitung auch in Bezug auf Gediegenheit und Reichhalttgkeit stetig zu erweitern und somit den weitgehendsten Ansprüchen Rechnung zu tragen. Neben dem reichen Inhalt einer tätlich .^mal als Morgen- und Abendblatt erscheinenden großen politischen Zeitung — von eigenen Korrespondenten in allen Haupt-Weltplätzen meistens durch ausführliche Spezial-Telegramme stets auf das Schnellste bedient — bringt das „Berliner Tageblatt" eine umfaffende Berliner Local- Zeitung mit intereflanten und wohlgestchteten Nachrichten über die Ereigniffe der ReichS-Hauptstadt. Bei Ereignissen von Bedeutung sendet daS „Berliner Tageblatt" Mitarbeiter der Redaktion an Ort und Stelle zur sorgfältigen Berichterstattung. Kurzum es wird kein Aufwand an Mühe und Geldopfer gescheut, um dem B arte den bereits erworbenen Ruf einer frischen, geistig anregenden Zeitung zu erhalten. Dem täglichen Feuilleton wird ganz besondere Sorgfalt gewidmet, namentlich finden in demselben die Romane und Novellen unserer erste» Autoren Aufnahme. So veröffentlichen wir in diesem Quartal den neuesten Roman deS berühmten Erzählers „Etwll8 aus dem Gewinn". Roman von iE. Müding, hierauf folgt eine reizende Erzählung: ..Der gofdene dPiedeffiogen“ von dPrih ffiautüner, dessen Schriften so rasch einen großen Kreis von Verehrern gewonnen haben. ES verbleibt uns nur noch auf die verschiedenen Separat- Beiblätter, welche daS „Berliner Tageblatt" seinen Abonnenten liefert, hinzuweisen, die wohl nicht zum geringsten Theil den großen Leserkreis herbeigeführt haben: DaS Berliner SonntagSdlatt", eine belletristische Wochenschrift unter Mitarbeiterschaft der beliebtesten Autoren ist der Unterhaltung und Belehrung gewidmet; daS Witzblatt „Utf' mit den meisterhaften Illustrationen von H. Scherenberg sorgt mit seinem theilS scharf satyrischen theilS harmlos gemüthlichen Humor für die Lachlust der Leler. Die wöchentlichen Mittheilungen über Landwirthschast, Gartenbau und Hauswirthschaft bringen neben dem namentlich für den kleineren Landwirth WiffenSwerthen, pr ktische Winke für den Gartenbau und zahlreiche Notizen und Recepte für die HauSwirthschaft. Schließlich wollen wir noch auf den umfangreichen Jnseratentheil verweisen welcher eine Fülle von Angebot und Nachfrage aus den verschredensten Fächern deS öffentlichen Verkehrs bietet. Der AbonnementSpreiS beträgt 5 Mk. 25 Pf pro Quartal für alle 4 Blätter zusammen. Alle ReichSpostanstalten nehmen Anmeldungen entgegen. Um sich den pünktlichen Empfang des BlatteS von Beginn deS Quartals an zu sichern, beliebe man das Abonnement möglichst frühzeitig zu bewerkstelligen Gebet Versammlung der Rcligiaus- GeseLschaft bxiw bn? zu Bonn Drz. 26. 3 Uhr 40 M. „ 27. rvnnty p? 8 „ 30 „ „ „ h"d n^snn inx onionj „ » nrüD p? 3'/, Uhr Sab athausgan! 4 „ 48 M. Dez. 27. *im miD „ „ Sabbathausg-ing 4 Uhr 48 M. Drz. 29. n"n D’QZntS' * enthält: Jacob läßt Zof f schwören, ihn in Kanaan zu begraben. Er segnet Eph^apim und Manaff?, die Söhne Jos'f's. Jacob segnete alle seine Löhne und stilbr, im Allee von 147 Jah«n. Leine einbalsamine Leiche wurde in der Höhle Muchpelah neben Abiaham und Jizchak begraben. Er wird allgemein betraue,t und ftierlichst begraben. Josel's Brude, liebe, letzter Wille und Tod im Altrr von 110 Fahren. (Hasthora: Kö«. ^cay. 2, 1—13. Xi 1' & T'< m r Für den Jnseratentheil ist die Redaktion nicht verantwortlich. | Druck nnd Verlag von I. F. LarthauS.