Der israelitische Bote
- Journal
- Der israelitische Bote
- Volume
- 5 (1879)
- Issue
- 39/40 (29.9.1879)
- Date
- 1879-09-29
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/9620169-9625151-9624133--264-9624141- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Das Seiden-, Manufactnr-, Modewaaren- « « d 2509 Damcn-Consectioils-Geschäst von Bonn, Gonngasse 7. DL. <82 Oo. Bonn, Oonngasse 7. beehrt sich, den Eingang fämmtlicher Neuheiten der Herbit- und Winter-Saison ergebenst zur Anzeige zu bringen. An die geerten Consumenten des Königtranks! p. p. Weil’s gilt, den Medicin-Eurpfufcherei-Schwindel endlich aus der Welt zu fchaffen, bitte ich dringend um Mitteilung der Erfolge des Gebrauches dises meines Universal-Gefundheitsgetränks. (Limonade mit 100 Geiundheitspflanzenfäften.) «Jacobi. Fürst Bismarck (Reichstag, 2. Mai 79): „Die Chirurgie „hat seit 2000 Jaren glänzende Fortschritte gemacht; die eigentliche Wißßenschast in Bezug auf die inneren Ferhältnißße des „Körpers, in die das Auge nicht hinein sehen kann, hat keine „gemacht." NapoleonI.: „Doctor, keineMedicin! HandelnSie dem „Lebe nsprincip nicht zuwider! DieMedicinstoffe helfen „wol einmal, schaden aber zehnmal und töten oft"! Friedrich d. Gr. (zum neuen Leibarzt): „Hat Er auch „schon seinen Kirchhof soll gemacht?" Göthe (im Faust): „O glüklich, wer noch hoffen kann, auS „difem Mer deS JrtumS'aufzutauchen! Was man nicht weiß*), „das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht „brauchen" 1 Leibarzt Prof. med. Hufeland: „Wer alt werden will, muß „Feind der Aerzte werden"! Prof, med Hofmann: „Wer seine Gesundheit liebt, slihe „die Aerzte mit iren Arzeneien"! Prof. med. Schultz: „Es gehen weit mer Menschen durch „ärztliche Eingriffe zu Grunde als dadurch gerettet werden"! Prof. med. Girtanner: „Der Medicinapparat ist eine sorg- „sältige Sammlung aller Trugschlüßße, welche die Aerzte son je „her gemacht; diese tappen in dikker ägüptischer Finsterniß"! Prof. med. Kieser: „Man sollte jeden Kranken sor dem „Arzte wie sor dem gesärlichsten Gifte warnen"! Prof. med. Boerhave: „Es wäre wirklich beßßer, wenn's „nie Aerzte gegeben hätte"! Dr. med. Rusch: „Wir Aerzte haben die Krankheiten „nicht nur fermer t, sondern sie auch tötlrchLr gemacht"! Dr. med. K. W. Koch: „Man fiel in des Medicin stets „fon einer Torheit in die andere und zwängte dadurch die Krankheiten imer mer in andere Formen. Unzäl. Kranke, die mit ärztl. Hülse gestorben,wären one dise mit dem Leben dafon „gekommen"! Ein preuft. Oherftahsarzt (1876J: „Ich kann höchstens „zehn Sachen aus der Apoteke brauchen." Die Apoteken sind Rüstkammer^ des Fürsten des Todes! — Ir Regierungen der cultivierten Fölker, läget euch nicht länger täuschen! — „Medicin" ferfchreib. Aerzte sind keine Aerzte! denn solchen feien Begrif und Instinkt des gesunden Lebens! — Auch nicht gottesfürchtige Aerzte sind keine Aerztef); denn Got spricht: „Ich der Herr bin dein Arzt"! Hügieist Karl Jacobi, wirklicher öffentlicher Gesundheitsrat, Erfinder des Königtranks, Begründer der antisept. Wundenheilmethode (1863), mit Anwend, des Königtranks, beßßer als Carbolfäure! 1865 alleiniger Arzt bei Trichinose ff) (Königjtraße 7 BERLIN früher Friedrichft.J *) Der Ivönigtrank erst 1862 erfunden! -j-) und den Königtrank nicht anwendende sind nur halbe Aerzte, denn sie können nur die Hälfte der Krankheiten curieren, und ser langsam! ff) Solche Patienten können nur gerettet werden, indem man durch Entzihung fon Hitze und Sch me rz e n sie so lange erhält, bis die Ferkapselung der Trichinen geschehen ist. (Also kein B e n z i n!!) «djpp- Die Flasche Königtrank - E x t ra c t (zu 3 — 5mal jofil Waßßer) 80 und 160 Pf. - mit Ferpakkung > 8 « ** A 8 8 2 8 ** « 8 u 8 8 8 U Einladung zum Abonnement auf die Schlesische Presse Große politische und Handels-Zeitung "" Täglich & Ausgaben ■ — (Früh, Mittag u. Abend) mit der Sonntag-Gratis-Beilage „Deutsche Familie n-Mätter" VII. Jahrgang. Verlag von S. Schottlaender in Breslau. Mitarbeiter: M.G. Conrad. F Dahn, E. v. Dincklage, Gräfin Ballestrem, Ernesti, K. E. Franzos, F. Groß, E. Hoefer, W. Jensen, K. Laßwitz, Paul Lindau, Otto Müller, Elise Polko, M. v. Schlaegel, L.Schücking, K.Telmann, E. Wichert, H. Wachenhusen, I. v. Weilen, v. Wickede u. A. Preis nur 6 Mk 25 Pfg p Quartal .bei allen Postanstalten Deutschlands u. Oesterreich-UngarnS. Die „Schlesische Presse« ist die billigste, reichhaltigste und gediegenste Zeitung. Die „Schlesische Presse", treu der sich gestellten Aufgabe, ihre Leser in politischer Beziehung durch gediegene Leitartikel, Origiual-Correspondenzeu und Original-Telegramme von allen Orten des In- und Auslandes schnell und eingehend zu unterrichten, wird auch in commerzieller Richtung bemüht bleiben, durch rascheste Mitthrilungen über den Stand von Actien-Gesellschaften, wie durch werthvolle Beiträge bedeutender National- Oeconomen über alle den Handel- und Gewerbestand wie das große Publikum gleichzeitig berührenden Fragen, das Interesse ihrer Abonnenten zu wahren. — Dem localen und provinziellen Theile der „Schlesischen Presse" soll nach wie vor die höchste Aufmerksamkeit gewidmet werden. Einige Localreporter und Correspondenten in allen Städten der Provinz vermitteln alles Bemerkenswerthe „auf directem Wege" an die „Schles. Presse". Durch die Gratis-Beilage „Deutsche Familienhlätter", welche sich während der kurzen Zeit ihres Be- > stehens mit Recht des allgemeinen Beifalls ihrer sich fortwährend steigernden Abounentenzahl zu erfreuen hat, ist unseren Lesern Gelegenheit geboten, gediegene Romane und Novellen, welche in der Buch-Ausgabe jährlich eine große Gaussumme repräsentiren, als Eigeuthum zu erwerben und so den Grund zu einer eigenen guten chaus- Dibliothek zu legen. DaS Feuilleton, eine SPecialität der Zeitung, veröffentlicht außer den Romanen und Novellen ln den „Deutschen Familienblättern" stets die neuesten und gediegensten Romane unserer berühmtesten und beliebtesten Autoren. „ „, Im Laufe des nächsten Quartals veröffentlichen mx den von der berühmten Schriftstellerin Elise Polko für das Feuilleton der „Schlesischen Presse" eigens geschriebenen neuen, hochbedeutenden Roman Pas Jamiüm-Zdeal, welcher gleich den früher hier veröffentlichten Arbeiten der Lieblings-Autorin der Damenwelt von unseren Lesern mit vieler Freude begrüßt werden dürfte. hinzutretende Abonnenten erhalten den Roman „Prinzeß Marianne" von Hans Wachenhusen — soweit er bis Ende September im Feuilleton der Schles. Presse erschienen — auf Verlangen gratis und franco H O «> iS 8 3 3 H 8 5» 8 8 8 er «* 8 8 Motto: Von dem Guten das Beste, Bou dem Neuen das Neueste. Das „Deutsche Moutags-Dlatt" erscheint Montag Morgen, auch außerhalb Berlins am Montag. Das „Deutsche Montags-Älatt" giebt durch feinen vielseitigen Inhalt nach allen Seiten hin reichste Anregung. DaS „Deutsche Montags-Dlatt" enthält in jeder Nummer eine politische Wochenschau deS Chef-RedacteurS Dr. Arthur Levysohn - Uebersicht über den europäischen Geldmarkt von Dr. Ebeling — Ungereimte Chronik von Ernst Dohm — Dramaturgische Glossen von Fritz Mauthner und viele andere bemerkenswerthe Separat-Artikel auS der Feder der ersten Schriftsteller. DaS „Deutsche Montags-Dlatt" ist ein Familienblatt für die Klaffe der geistig Vornehmen und der Aristokratie der Bildung. DaS „Deutsche Montagsdlatt" ist durch die Mannigfaltigkeit: feines Inhalts, welchen eS an dem sonst zeitungSlosen Montag darbietet, zu einem Spiegel deS LebeuS und StrebenS unserer Tage geworden. DaS „Deutsche Montags-Älatt" ist und bleibt die originellste literarisch-politische Wochenschrift, welche im deutschen Reiche erscheint. DaS „Deutsche Montags-Dlatt" kostet pro Quartal nur £ 9J£(U*f 50 nehmen alle Postanstalten und Buchhandlungen Bestellungen hierauf entgegen. DaS „Deutsche Montags-Matt" ist eingetragen in der Post- Zeitungs-PreiSliste pro 1879 unter Nro. 1163. Interessanteste Wochenschrift!!! Berlin, Ehef-Redacteur Arthur Levysohn. Verleger Rudolf Mosse. Kinder, welche die höhere Schule in Neuß besuchen sollen, finden bei mäßiger Vergütung freundliche Aufnahme bei 2464- Ww. Jos. Kaufmann, Neuß a. Rh., Friedrichsstraße Nr. 24. _ /Kin Lehrling gesucht, der sich außer im Geschäft Holz- Leder- Loh- und Häute auch in allen Comtoir-Arbeiten ausbilden kann. Samstag und Feiertaoe streng geschlossen. Selbstgeschriebene Offerten sehe entgegen. Lehrzeit zwei Jahre. Kost und Logis im Hause 2507' R. Löbscher in Sonsbeck.M in junger Mann, der seine 3jährige Lehrzeit in einem lebhaften Manrrfaeturrrmarengeschäft Westfalens beendet und dort ein Jahr als Kommis fungirie unvsdem gute Zeugnisse zur Seite stehen, sucht, da derselbe sich gerne verändern will per 1. November anderweitiges Engagement. Näheres bei 2504? Ww. iieumann, Kessenich b. Bonn Bergstraße. i^ch suche zum sofortigen Antritt einen Lehrling, der auch sogleich auf schönen Lohn rechnen kann, in meinem am Samstag geschlossenen Metzger- und Handels-Geschäft. 2503- Joseph Marx, Kessenich bei Bonn Meschenstraße 40. Für den Jnseratentheil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Druck und Verlag von I. F. Carthaus.