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Der israelitische Bote · 1879-07-31 · 31 (31.7.1879) · p. [Seite 4]

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Journal
Der israelitische Bote
Volume
5 (1879)
Issue
31 (31.7.1879)
Date
1879-07-31
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German
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Gegen Franko-Einsendung von 25 Psg. pro Zeile nebst 10 Psg. für Rückantwort (den Ber trag in Freimarken erwünscht) übermittelt die Expedition des Israelitischen Boten die genauen Adressen der nachstehenden Gesuche Gesucht p. Sept. ein Verkäufer füt Manufactm- und Consections-Geschäft. Fertigkeit Compwirarbeiten erforderlich. G. 1. Eine Arbeiterin f. e. bed. MDdrgeschäft nach Cöln gesucht. G. 2. Erste Arbeiterin für Modegeschäft p. sof. ges. G.3. Lehrling m. d. nöthigen Schulkenntnissen f. e. Kurz- und Weißwaaren-Geschäft ges. G. 4. Zum sofortigen Eintritt ein gewandter Verkäufer für ein Bettwaaren-Ausstattungs-Geschäft ges. G. 5. Für eine Damen-Mäntel-Fabrik e. gründlich erfahrenen Zuschneider gesucht. G. 6. Sunges Mädchen sucht Stelle in e. Modegeschäft. G.7. :in praktischer Kaufmann, anfangs der 3Oer Jahre, sucht mit einem Capital von 150,000 Mark sich an einem Fabrikgeschäft zu betheiligen. (Tuchfabrik in der Rheinprovinz bevorzugt. G. 8. Lehrling f. e. Bankgeschäft gesucht. HD BY>1 rQtP geschlossen. G. 9. Eine gute, religiöse Köchin findet P.Oct. Stelle. G10. Ein Commis f. ein Manufacturwaaren-D6tail-Geschüft gesucht. G. 11. Selbstständige Köchin ges. Haushaltung klein. G. 12. Eine perfecte Köchin gegen hohen Lohn per sofort gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. G. 13. Ein Lehrling gesucht f. Tuch-, Modewaaren-, Confections- und Aussteuerwaaren-Geschäft. Sabbath und Feiertags ruht das Haus. G. 14. Ein junges Mädchen von 15 bis 17 Jahren in e. Haarkünstler-Geschäft gesucht. G. 15. Ä£tn jüngeres isr.Mädchen, welches sich allen häuslichen Arbeiten gerne unterzieht, wird sogleich für die kleine Familie eines Beamten in Baden gegen guten Lohn und familiere Behandlung zu engagiren gesucht. Reisekosten werden vergütet. Nur solche wollen an die Expedition dss. Blattes ihre Offerten abgeben, welche gute Zeugnisse besitzen und auf eine dauernde Stelle reflectiren. 2432 /LLsine erfahrene Wirthschafterin, mit guten u. langjährigen Zeugnissen versehen, sucht zum 1. Okt. oder früher Stellung zur selbstständigen Führung des Haushalts. Näheres bei Frau L. Bernhard, Charlottenburg, Schloßstr. Nr. 5, 2437 bei Berlin. Jur stütze der üausfrau einer kleinen kinderlosen Familie, gegen Mitte October ein zuverläßiges isr. Mädchen gesucht, welches sowohl der Küche wie dem Hauswesen selbstständig vorstehen kann. Offerten unter P. 100 besorgt die Expedition dss. Bl. 2440 Offerte für ältere vermögende isr. Mädchen oder Wittwen. Ich suche für meinen Bruder, 30 Jahre alt, Wittwer von einem allerliebsten 2jährigen Mädchen, tüchtiger Geschäftsmann von hübschem Äeußeren, eine Frau. Aufrichtige Offerten von Eltern, Vormünder rc. bitte an A. A. 1 postlagernd Hagen i. W. 2444 Are Stadt-Ztaööiner-Stelle dahier kommt vom 1. Septbr. dss. Jahres ab wegen Pensionirung und Wegzug der seitherigen Inhaber in Erledigung, und .wird baldige Wiederbesetzung beabsichtigt. Es soll einstweilen, zunächst für die bevorstehenden hohen Festtage, gegen angemessene Honorirung ein akademisch gebildeter, tüchtiger Kanzelredner berufen werden, dem sich vielleicht Aussicht auf dauernde Anstellung hier eröffnen könnte. Geeignete Bewerber (Rabbinats-Candidaten) werden eingeladen, sich deshalb unter Vorlage ihrer Zeugnisse sofort bei uns zu melden. Mannheim im Juli 1879. 2438 Der Synagogenrath. Mm mit guten Referenzen versehener, religiöser min 7$Q übernimmt es in der Nähe u. Ferne, zu lernen, sowie für Verstorbene an Jahrzeitstag<-n Minjan zu machen, und das rrmp Gebet wie üblich zu verrichten. Offerten besorgt die Exped. dss. Blattes 8ub "n—613—. 2402 G. Singer, Triest. Empfiehlt und versendet sämmtliche Sorten pW und D^nns bei bekannter, reeller, prompter Bedienung zu den möglichst billigsten Preisen. 2424 Hülss-p gesucht. Zu rwn» IMO und TlSDPt D^. Honorar 120 M. nebst freier Station für die Festtage; Nur solche wollen sich melden, welche (wenn auch Privatmann) erstens von Vertrauens-Männern beglaubigt sind, (kein Dy pKH) zweitens woran kein Tadel hastet; mit einem Worte einem 1192 nbw soll er mit ganzem Herzen und ganzer Seele sein (und verehelicht). 2434 Offerten unter II. J. M. 100 bes. d. Exp. d. Bl. Sämmtliche Sorten D>2^i^ und o^nns liefert in bester Auswahl zu billigsten Preisen I. Kauffmann 2436 in Frankfurt a. M. Eine von einem bestbeleumnndeten isiv verfertigte kleine und schöne, ganz neue min "HDD zu verkaufen und sofort zu beziehen. Der Preis ist ein so äußerst niedriger, daß selbst jeder anderer miD anstatt eine "n' D zu schreiben, sofort seinem Auftraggeber dienen kann, und für sich eine anqemeffene Provision zu erwarten hat. Das IDO ist beim Unterzeichneten einzusehen. 2434 Woritz Aaum, Bonn a. Rh., Peterstraße Nr. 8. welche das Gymnasium, die höhere Bürger- oder Töchterschule in Heidelberg besuchen sollen, finden in nnseerm Hause willkommene und liebevolle Aufnahme. Auf besondern Wunsch der Eltern können die Knaben oder Mädchen auch den ganzen, für ihren späteren Beruf erforderlichen Unterricht (ohne Schulbesuch) im Hause erhalten. Da von neu eintretendcn Schülern bei den Direktionen der Höheren Lehranstalten eine rechtzeitige Anmeldung vorher erfolgen muß, so beliebe man dieselbe baldigst zu richten an Herrn oder Frau Dr. J. Fiebermann, 2418 Heidelberg, Anlage 20. Pensionat nnd höhere Töchterschule von Frau Schauer in Mainz. Beste Referenzen durch Eltern von Zöglingen dieser Anstalt. Der Eintritt neuer Zöglinge kann jeder Zeit stattfinden. Aus Verlangen Prospekte nnd nähere Auskunft. 2410 verfertigt mit guten haltbaren Farben und sehr billig Bär Zopp, Lehrer, 2430 Bonn, Peterstraße Nr. 8. Mors an der Sieg, sehr gesunder u. angenehmer Sommer-Aufenthalt. Mit billiger "iiy^-Penston wie auch Uebernähme jüdischer Hochzeiten empfiehlt sich gestützt auf beste Referenzen W. Krickel. Eitorf, im Mai 1879. 2371 Empfehle meine Israelitische Gastwirtüschast. H. Berger, 2386 Coeln, Lungengasse 28 am Neumarkt. Heiraths-Vermittler, die Zutritt in feinen jüdischen Familien haben, behufs Verheirathung eines Herrn, wollen ihre Adressen unter 8. P. Braunschweig postlagernd einsenden. 2442 •oraWi -WS Wer in diesen Artikeln in jeder Qualität von einem Sachkundigen gut, billig u. prompt bedient sein will, wende sich mit seinen Aufträgen, begleitet mit einer entsprechenden Anzahlung an 8. Freiberger 2443 in Triest. in Dienstmädchen, welches alle häuslichen Arbeiten besorgen kann, wird zum gleichen Eintritt gesucht. Offerten an 2441 Frau 8. Meyer III in Euskirchen. Die glückliche Entbin-r düng meiner lieben Frau Sara, geb. Goldschmidtson von einem Töchterchen zeigt ergebenst an Moritz Baum. Bonn, 25. Juli 1879. - Verlobte. Hulda Leffman«, Hermann Levy. Münster i. W. u. Stolberg im Juli 1879. Verlobte. Selma Juliusburger,. Adolf Abraham. Breslau. Dessau. Im Juli 1879. Verlobte. Bertha Joachimssohn, David Kalisch. Breslau im Juli 1879. Cjjfa Küche u. Hausarbeit wird ein erfahrenes Mädchen gegen hohen Lohn gesucht. 2439 Offerten besorgt die Exp. dss. Blattes. Verlobte. Mirjam Falk, Jacob S. Rnhstadt. Beckum und Alme im Juli 1879. /An Mädchen gesetzten Ab V5! ters sucht zur selbststäw digen Führung oder Stütze der Hausfrau Stelle, auf gleich oder später. Reflectn ende wollen sich direkt wenden an M. Meyer bei H. C. Brandenvurg in 2445 Hamburg, Pilatuspool 10. Verlobte. Jenny Hirsch, Emanuel Oppenheim. Alzei u. Neuß im Juli 1879. Verlobte. Marie Fringsheim, Bernhard Rosenthal. Leuthen. Wien. Im Juli 1879. GebetVersammlung der Religions- Gesellschaft ‘jx-ib'I 7" Das Vereins-Lokal befindet sich Heister bachcr-- hofstraße Nr. 2, Parterre. August 1. nnty Wnp 7 Uhr „ 2. nntp b nnntr 8 „ n"Dp ,2 2"2 n^n -ihn oniDto August „ nmD pl 5 „ „ „ nntr wrW nrriy 8 „ 49 „ August 2. pnnxi nmD (iöm nnt?) „ „ Sabbathausgang 8 Uhr 49 Min. » 4. nsn iwv rmsn** *) enthält: Moses Bitte, selbst über den Jordan ziehen zu dürfen (wird versagt). Ermahnung. Gott und seinen Geboten treu zu bleiben. Wiederholung der zehn Gebote. Einheit Gottes. Liebe zu Gott. Seine erwiesenen Wohlthaten an Israel wird von Moses eingeschärft, vor Uebermuth gewarnt und dies alles auch den Kindern einzuschärfen gebeten. Erinnerung an Israel. Erwählung von Gott! (Haftora: Jes. 40, 1-26. **) Der 15. Ab war ehemals der ländlichen Fröhlichkeit geweiht. Die Jungfrauen Israels feierten an denselben unter Tanz und festlichem Schmuck, das Andenken an jene durch sie bewerkstelligte Aussöhnung aller Stämme Israels mit dem, durch den blutigen Bürgerkrieg geschwächten und fast ganz aufgeriebenen Stamme Benjamin. (S. das letzte Kapitel des Buches Schof'tim „Richter.") Die Arbeitsleute überließen sich der Lustbarkeit, weil mit diesem Tage das Holzfällen zum Dienst des Altares alljährlich beendet wurden. (Nehemias 10,35); weßwegen sie ihn auch »den Tag, da die Axt gebrochen wird" (^Q mn Dl’O nannten (Talm. Taanit fol. 30). Für den Jnseratentheil ist die Redaktton nicht verantwortlich. Druck nnd Verlag von I. F. LarthaüS.

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