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Der israelitische Bote · 1879-06-19 · 25 (19.6.1879) · p. [Seite 4]

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Journal
Der israelitische Bote
Volume
5 (1879)
Issue
25 (19.6.1879)
Date
1879-06-19
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German
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erf (? / Gegen Franko-Einfendung von 25 Pfg. pro Zeile nebst 10 Pfg. für Rückantwort (den Betrag in Freimarken erwünscht) übermittelt die Expedition des Israelitischen Boten die genauen Adressen der nachstehenden Gesuche Für ein Mode-, Confectionsu. Weißwaaren-Geschäft eine mit der Branche vertraute Verkäuferin ges. A. 1. Einen Verkäufer für ein Tuch- und Coufections-Geschäft sofort gesucht. A. 2. Für ein Tuch- und Modewaaren-Geschäft einen Lehrling gesucht. A. 3. Ein junger Mann sucht Stelle als Lehrling in einem Engros- oder Bankgeschäft. A. 4. Eine geprüfte Gouvernante zum 1, Sept. ges. Al 5. Eine perfecte Köchin, welche auch Hausarbeit übernimmt, zum 1. Oct. gesucht. A. 6. Ein tüchtiges Mädchen sucht Stelle als Haushälterin. A. 7. Ein Mädchen für Küche und alle Hausarbeit p. Mitte Juli gesucht. A. 8. Ein Lehrling für ein Bankgeschäft sofort ges. A. 9. Eine junge religiöse Dame, musikalisch gebildet, sucht Stelle als Erzieherin. A. 10. Stelle Gesuch! Ein, in den weitesten Kreisen als tüchtig bekannter Prediger, Cantor und Lehrer, seit 10 Jahren im Amte, von den größten Capacitäten warm empfohlen, sucht baldigst eine, seinen Fähigkeiten angemessene Stelle in einer größeren Gemeinde. Derselbe ist 34 Jahre alt und verheirathet. Offerten werden erbeten unter Chiffre J.Ph. Nr.3000 postlagernd Frankfurt a. M. 2365 ^»ür ein starkes kräftiges Mädchen von 17 O Jahren wird in einem streng Religiösen Hause zur Erlernung der Küche und Haushaltung zum baldigen Eintritt Stelle gesucht. Es wird mehr auf gute Behandlung als hohes Salair gesehen. Cöln, 6. Juni 1879. 2388 Joseph Wallach. Cgüt: meinen Sohn, welcher 4 Jahre in meiner Ger- O berei thätig, suche per sofort eine Stelle als Volontair in einer Häuteu. Lederhandlung, wo Samstag und Feiertage geschloffen. 2393 H. Seligmann, Kettwig a. d. Ruhr. G tn mit guten Referenzen versehener, bjQ übernimmt es in der Nähe religiöser u. Ferne, zu lernen, sowie für Verstorbene an Jahrzeitstagen Minjan zu machen, und das Gebet wie üblich zu verrichten. Offerten besorgt die Exped. dss. Blattes sud "n-613—. 2402 /8^in junger Mann 18 Jahre alt (Israelit), welcher bisher in dem Metzgerei-Geschäfte seines Vaters thätig war, sucht zu seiner weiteren Ausbildung Stelle in einer lebhaften Metzgerei. Offert, unter R. 152 an d. Exped. d. Blattes. 2399 <^ch suche für meine DV1 rntP streng geschlos- ^5 sene Gerberei ein jüd. Gehülsen, der sofort resp. bald eintreten kann. Auch findet ein religiös erzogener, kräftiger Junge, der die Gerberei erlernen will, bei mir Placement. Kost und Logis im Hause. Kettwig a. d. Ruhr. 2394 Abr. Seligmann. Zöglinge, welche das Gymnasium oder die Höhere Bürgerschule iu Heidelberg besuchen sollen, finden fortwährend in meinem Hause willkommene und liebevolle Aufnahme. Auf besondern Wunsch der Eltern können die Knaben auch den ganzen, für ihren späteren Beruf erforderlichen Unterricht (ohne Schulbesuch) im Hause erhalten. Da von neu eintretend^n Schülern eine rechtzeitige Anmeldung bei den Direktionen der Höheren Lehranstalten (deren Schuljahr Mitte September beginnt) erfolgen muß, so beliehe man dieselbe baldigst zu richten an Dr. J. Fiebermanu, 2395 Heidelberg, Anlage 20. Gesucht wird von der Gemeinde Aumund b. Vegesack ein unverheiratheter Religionslehrer, Schächter und Vorbeter zum 1. October d. I. Baldige gefl. Offerten bitte an den Rechnungsführer der israelitischen Gemeinde Aumund Vegesack zu richten. H. Wolfs, 2385 Vegesack. ^Lesucht wird zu Stütze einer Hausfrau eine Person in den 30r Jahren, welche der Küche und Haushaltung vorzustehen weiß u. Liebe zu Kindern hat. Gest. Offert, werden von der Exp. d. Bl. unter L. A. 350 entgegengenommen. 2383 /Lin isr. Mädchen in Küche u. Haushalt erfahren, sucht Stelle. Offerten unter 6. 8. 100 nimmt die Exp. d. Bl. entgegen. 2397 /Lin isr. Mädchen, in der Haushaltung, sowie auch in der Küche erfahren, sucht Stelle als Köchin oder Haushälterin. Auch wäre dieselbe fähig in einem Geschäfte mit thätig zu sein. Gest. Offert, zu richten an Fr. Salomo«, Solingen, 2400 Kaiserstr. 73. Unterzeichneter sucht zum 1. Sept. eine Stelle als Religions-Lehrer, Cantor und Schauchet. 2398 Kirchseiffen, Kr. Schleiden im Juni 1879. Israel Bohs, Lehrer. ^ür^ein Mädchen aus achtbarer Familie wird eine ü Stelle zur Stütze der Hausfrau oder für Küchen- und leichte Arbeit in stiller Familie gesucht. 2401 Frco.-Offerten unter X bes. d. Exp. d. Blattes. Empfehle meine 3sruetiti|cfte Oustwirtöscbast. H. Berger. 2386 Coeln, Lungengasse 28 am Neumarkt. Im Laufe nächsten Monats wird die Presse verlassen: &ny mpi> nnsD 150 Tabellen zur sofortigen Umwandlung jedes bürgerlichen Datums in das entsprechende jüdische und umgekehrt und zur Bestimmung des Wochentages jedes Datums für die Jahre 1800—1950 ohne irgend welche Berechnung. Verfaßt von L. Cohen Lehrer in Rees a. Rhein. Die durch Circular eröffnete Subscription auf dieses Werk wird mit dem 30. Juni d. I. geschlossen und ist dasselbe alsdann nur noch zum erhöheten Ladenpreise von M. 2,25 (Ausgabe auf Druckpapier) „ 3,00 „ feinem Schreibpap.) „ 3,75 „ sehr stark. Schreibpap.) Direkt vom Verfasser u. von Hrn. I. Kauffmann, Buchhandlung zu beziehen. 2396 Subscriptionspreis bis 30. Juni c. M. 1,50, 2,00, 2,50 erst nach Empfang des Buches nebst 10 Pf. für frankirte Zusendung unter Streifband, zu bezahlen. Eitors an der Sieg, sehr gesunder u. angenehmer Sommer-Ansenthalt. . Mit billiger 1V2-Penston wie auch Uebernahme jüdischer Hochzeiten empfiehlt sich gestützt auf beste Referenzen W. Wenkel. Eitorf, im Mai 1879. 2371 Geifenheimer's ■«» Restauration, Bingen am Rhein, hält sich dem reisenden Publikum bestens empfohlen. Salons für größere Gesellschaften und Hochzeiten zur Verfügung. Gleichzeitig empfehle selbstgekelterte, reingehaltene ^r^Weine. ‘ 1724 Referenzen ertheilt Sr. Ehrw. Dr. H. Sänger. Israelitische Heil- und Pflege-Anstalt für Rertieau. Gemüths-Kranke zn Sayn bei Bendorf a. Rh. (Reg.-Bez. Coblenz). In den erweiterten Räumlichkeiten können jederzeit Patienten beiderlei Geschlechts, in jedem Stadium der Erkrankung bei mäßiger Pension freundliche Aufnahme finden. (Bäder, Electricität, Heilgymnastik rc.) Leicht Verstimmte in der von der Anstalt getrennten und einige Minuten entfernten Villa. Prospecte sowie jede nähere Auskunft durch die Unterzeichneten 2367 M. Jaeoby. Dr. Behrendt. Zum rechtzeitigen Abonnement auf die Rheinische Lau-esMung AÄ! Bonner Tageblatt pro III. Quartal (Preis nur 1 Mark) laden wir hiermit höflichst ein. Das „Bonner Tageblatt“, welches durch alle Postanstalten zu beziehen ist, bringt neben den neuesten telegraphischen Depeschen eine fleissig und bündig geschriebene objective politische Uebersicht, zeitgemässe und praktische Leitartikel aus kundiger Feder, sowie Original-Correspondenzen und anziehende Feuilleton- Artikel aus den grösseren Städten des In- und Auslandes. Das „Bonner Tageblatt“ enthält den hoch interessanten Roman „Die Loge zur brennenden Fackel“ von M. Sauer. IllSGratO finden deshalb in dem „Bonner Tageblatt“ eine aussergewöhnliche Verbreitung. Dieselben kosten die Zeile 80 Pfg. Iie fcpedition dec Mein. £ande85eiiung. J. F. Carthaus, Buchdruckerei. Külfe-Wuf! Eine höchst traurige Katastrophe versetzt unsere tiefbetrübte Gemeinde in die schmerzliche Lage, die Hülfe anderer Gemeinden anzurufen. Montag den 12. d. Mts. hat ein gegen 10 Uhr ausgebrochenes Feuer Hab' und Gut unserer Gemeinde vernichtet. Synagoge, Schule, Gemeindehaus und Frauenbad liegen in Schutt und Asche: Das Maß des Unglücks aber ist um so größer, wenn man bedenkt, daß 16 jüdische Familien von einer nur aus 25 Mitgliedern bestehenden Gemeinde total abgebrannt sind, während die übrigen mehr oder minder starke Verluste zu ertragen hatten. Kurz, unsere Gemeinde ist so schwer betroffen, daß wir verzagten, wenn nicht die Hoffnung auf fremde Hülfe, wie wir sie oft betätigt, uns aufrichten würde. Trotz der großen persönlichen materiellen Verluste, die wir erlitten, schmerzt es uns am tiefsten, daß uns gänzlich ein geeignetes Lokal fehlt, wo wir uns zum Gebete vereinigen, wie es in hiesiger Gemeinde stets in würdiger Weise üblich war. Der Mangel an Privatwohnungen sogar ist in Folge der riesigen Dimension der Brandstätte so groß, daß viele unserer Glaubensgenossen in den benachbarten Dörfern, wo keine Israeliten wohnen, ihr Unterkommen suchen mußten. Unter diesen Verhältnissen halten wir es deshalb für eine der ersten und heiligsten Aufgaben, noch im Laufe des Sommers mit dem Bau der Synagoge und Schule zu beginnen. Unsere Gemeinde gehörte nach Verhältniß ihrer Größe zu den opferfähigsten. Niemand ging mit leeren Händen von uns, der unsere Wohlthätigkeit beanspruchte. Hülss-Aufrufe in den Zeitungen, Noch in den Nachbargemeinden fanden bei uns stets bereitwilliges Entgegenkommen. Wir hoffen daher zu Gott, daß auch wir mitleidige Herzen finden werden und richten die innigste Bitte an die verehrl. Cultusvorstände und an alle edelgesinnten Menschen, uns Ihre Hülfe zum Aufbau der Synagoge und Schule nicht zu versagen. Geldspenden beliebe man gütigst an einen der Unterzeichneten zu senden. Tann a. d. Rhön, den 18. Mai 1879. Wormser, L. Hecht, Districtsrabbiner in Gersfeld. Lehrer. B. Frendenthal I. B. Freudenthal II, Cultusvorsteher Cassirer. (in Firma Stern & Freudenthal.) 2375 S. Heilbronn, (in Firma Gebrüder Heilbronn.) Gebet Versammlung der Religious- Gesellschast Das Vereins-Lokal befindet sich von heute an Heisterbacherhofstraße Nr. 2, Parterre. Juni 20. rnw 7 Uhr 30 „ „ 21. natp b mw 8 „ "*7p "PI 2"2 p6sn “in« DvnöTD Juni „ nmD pT 5 „ „ „ 'ixwtib rvany 9 „ 17 ,, Juni 21. *mp HTTD „ „ unn mi Haftora. „ ASDD D*>Dt£>n "1 "2 „ „ Sabbathausgang 9 Uhr 17 Min. „ 22. mn twn *) enthält: Empörung Kocach's und Bestrafung. Abermaliger Aufruhr und dessen schwere Bestrafung. Der blühende Stab Ahrons. Rechte der Priester und Leviten. Für den Jnseratentheil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Druck und Verlag von I. F. Larthaus.

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