Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 404 (sequence 426)
- Language
- German
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s»I. Die jüdisch - griechische Literatur. Ein Ueb erblick. Mit einem ganz andern Sinne kehrten unsere Voreltern aus Babylon zurück, als mit welchem sie dahingezogen. War immerwahrender Abfall vorhergegangen ihrem politischen Sturze, so kamen sie zurück mit tiefgewnrzelter Anhänglichkeit an ihre Religion, und, angefacht und gefördert von einer Anzahl von Männern, an deren Spitze ein Esra, ein Nechemia, Chaggai, Sacharja, Maleachi standen, gestaltete sich dieser feste Wille zu einer Regelmäßigkeit und Stätigkeit des Gottesdienstes, die bis dahin noch nicht verwirklicht worden war. Je bekannter und sichrer nun diese geschichtliche Veränderung in der Gesinnung der Israeliten nach der Babylonischen Gefangenschaft war, desto weniger ist bis jetzt berücksichtigt worden, daß, je fester das innere Wesen des Judenthnms von genannter Zeit an sich gestaltete, es dennoch desto leichter war, daß Viele mehr nach außen gingen, und sich der großen Außenwelt, die sich um sie gelagert, zu nähern unternahmen. Dieses konnte um so leichter geschehen, als in der Person Alexanders des Großen um 330 vor der gew. Zeitr. diese äußere Welt den Juden menschenfreundlich und human entgegentrat, und als von jetzt an schon die häufigen Auswanderungen aus Palästina nach allen Tbeilen der. Erde begannen. Denn schon