Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 48)
- Language
- German
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26 sen wird? LiVW Tl^lUft die Antwort: Du wirft in Frieden zu deinen Vätern kommen. (K. 15, V. 15.) Frieden? Also wohnet Frieden dort, jenseits des Grabes? Also ist der letzte Kampf ans Erden der letzte dieses Geistes? Der letzte Kampf vielmehr der erste Gruß des Friedens, der Ruhe, der Glückseligkeit? O Salom des Himmels! schicke doch deinen Hauch ein wenig über das Grab, und jeder Mensch, der zum Sterben liegt, fühle ihn, und jedem Menschen, der zum Sterben Mgt, küsse er die Lippen starr, und das Auge dunkel, und die Brust kalt, und den Athem still, daß das Röcheln Dein Säuseln sei! Was wird dann in dem hehren Augenblicke, wo die Seele scheidet aus ihrem irdischen Hanse, was wird ihr dann das Leben sein, das Leben ans Erden? Und zu deinen Vätern kommst du — also Kinder verlässeft du, und Väter findest du? eine himmlische Wiedergeburt! wie beim Eintritt in dieses Leben, empfangen dich auch in jenem liebende Eltern, die vorangegangen. - Aber auf diesem letzten Wege, in diesem letzten Kampfe, bei diesem letzten Scheiden, was für ein Wort wird mitgegeben dem Sterbenden? Es ist das Wort an Abraham: Gib mir die Sec le, NP ÄPNN1 aber die Erdengüter behalte dir! (K. 1L, V. 21.) Ja, der Herr verlangt die Seele, sie soll abscheiden von dieser Erde, er ruft sie zu sich, zu Ihm soll sie zurückkehren, da soll sie weilen in der Seligkeit des Himmels, im überirdischen Salom! Aber die Erdengüterbehalte dir, die sollen dein Eigenthum bleiben, die sollst du deinen Kindern hinterlassen, deinem Geschlechte, das aus dir hervorging, sie sollen nicht dem Grabe verfallen, du sollst sie nicht zurückgeben der Erde, der Menschheit, sie sollen dir Zurückbleiben für deine Kinder,' die sollen sie genießen in deinem Namen. Herrlicher Ausspruch, selige Gewißheit, unser irdisches Leben ist nicht umsonst, was wir erstrebt, was wir errungen, was uns gelungen, es vergeht nicht mit dem vergehenden Hauche unsers