Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite XVII (sequence 19)
- Language
- German
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spiel sind erst vor Kurzen^ in 2ter Auflage wieder erschienen; Her;heimer's Anleitung zur Erlernung des Hebräischen ebenfalls. Viel reicher noch der Jahrgang 1835. Hier übergehen wir schon Vieles, was seitdem vergessen worden, und heben nur die wichtigsten Erscheinungen hervor. Die Juden im Mittelalter von Depping ist von bleibendem Wertbe, die Wundersage von Alroy von d'Israeli ist ein bezauberndes Gemälde aus dem Morgenlande; Salvador's Geschichte der mosaischen Institutionen ist bei allen Einseitigkeiten des Standpunktes ein Epoche machendes Werk; Gfrörer's Uebersetzung von Flav. Josephos — neben diesen nach Deutschland verpflanzten Schriften des Auslandes können wir als gute Bücher: das Spruchbuch, herausgegeben von der tön. würt. israelitischen Oberkirchenbehörde, und Mose von I)r. Salomon erwähnen. I)r. Lippmann begann damals den langen Reigen der seitdem namentlich in Deutschland edirten alten Werke mit Aben-Esra's liasollem und Heller 2aellut. In steigender Regsamkeit erschließt der Jahrgang 1836 neue Schätze. Während Gnttenstein eine schätzbare Abhandlung über die biblische Poesie lieferte, veröffentlichte Delitzsch sein noch unübertroffenes Werk: zur Geschichte der nachbiblischen jüdischen Poesie. Zur selben Zeit begann Fürst seine linguistischen Arbeiten, veröffentlichte seine chaldäische Grammatik, seine Perlenschnüre aramäischer Gnomen und Lieder, seine Concordanz. In demselben Jahre erschien das treffliche Schriftchen über die jüdischen Namen von Zunz, erschienen die ersten Lieferungen der Salomon'schen und Zunz'-- schen Bibelübersetzungen. Dieses selbe Jahr war aber auch reich an Polemik. Wir mußten im „Magazin" selbst die, mindestens sonderbaren „Rabbinen und Braminen von Nork"