Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite XVI (sequence 18)
- Language
- German
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XVI ser, ihm die Erinnerung an die Erzeugnisse jener Zeit mit Wenigem aufzufrischen. Es war dem „Magazin" ergangen, wie vielen Erscheinungen, die nach einer längern literarischen Dürre am Beginn einer reichern Periode erstehen; die selbst Schöpfungen des neuen Geistes, der, man weiß nicht, von wannen gekommen, sind, und wiederum tüchtig ans die üppige Entwickelung der neuen Zeit Mitwirken. Wer den jetzigen Reichthum der jüdischen Literatur an bedeutenden Schriftwerken, an Mittelgut und an schlechtem Zeug kennt, bat keinen Begriff von der Armntb jener Zeit, die seit 1815 den Mittlern Dreißigern vorangegangen. Ist dock das Einzige, was ans dieser langen Zeit übrig geblieben, das Werk von Zunz über die gottesdienstlichen Vorträge (1852), einige Aufsätze in der wissenschaftlichen Zeitschrift von Znnz, Gans; einige Arbeiten von Rappoport, Luzzato, Reggio; mehr auf benachbartem Gebiete die erste Schrift Geiger's (1833) über die Entlehnungen Mobamed's aus dem Indentbum; und vielleicht auch meine Schrift über „Ezekielos und Philo;" außerdem hatten eben die ersten Arbeiten Rießer's in politisch-sozialer Begebung einen tiefen Eindruck gemacht, und Predigten von Salomon und Klev hatten der jüdischen Homiletik eine gute Basts geschaffen. Aber schon der erste Jahrgang des „Magazins" <1834) liefert Erscheinungen, die nicht ohne bleibenden Werth. Er beginnt mit „Winke und Rathschläge für israelitische Schulen" von einem Veredio (Brockhaus), die sehr, sehr viel Wichtiges enthalten; die rabbinische Anthologie von Fürstentbal ist auch durch die vollständigeren Arbeiten von Dukes noch jetzt nicht verdrängt; die Erzählungen der heiligen Schrift von Cohn und Dinkel-