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Israelitischer Jugendfreund · 1905-01-01 · 22 (1905) · p. Seite 345

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
11 (1905) Jung Israel
Issue
22 (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 345 (sequence 13)
Language
German
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JUNG ISRAEL 345 Vater entgegen, der schon in der Nähe des Hauses war, und teilen ihm die frohe Nachricht mit. Die gute Frau aber ließ sich von den Reichtümern nicht den Sinn verrücken, sondern dachte alsbald, guten Gebrauch davon zu machen. „Wir haben, sagte sie, sechs Jahre des Genusses; machen wir, daß auch die Armen davon genießen." Und es verging kein Tag, wo sie nicht viel Almosen spendete und gute Werke übte, und sie befahl ihrem jüngsten Söhnchen, über alles das, was in Wohltätigkeit gespendet wurde, genaues Register zu führen. Nach den sechs Jahren erscheint von neuem der Araber, der kein anderer war, als der Prophet Elia, und sagt: „Mein Freund! Die sechs Jahre sind vorüber; gib mir meine Reichtümer zurück." „Es ist gerecht, antwortete der andere; aber gib acht! Ich habe auf den Rat meiner Frau angenommen und kann ohne ihren Rat nicht zurück erstatten." Beide gehen in das Haus zur Frau, die, ohne im geringsten zu zögern, dem Araber die Register ihrer Wohltätigkeit zeigt und sagt: „Unser Freund! Wenn du glaubst, daß dein Schatz besser andern anvertraut werde, nimm ihn nur zurück; aber wenn dir scheint, daß wir gute Verwalter gewesen, laß ihn noch." Und der Prophet nahm den Schatz nicht mehr zurück. WWfiifi nimm am

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