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Israelitischer Jugendfreund · 1905-01-01 · 12 (1905) · p. Seite 190

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
11 (1905) Jung Israel
Issue
12 (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 190 (sequence 18)
Language
German
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190 JUNG ISRAEL heldenhaften Taten des Uns empfohlenen Inden Jenze, gegenwärtig Unseres Sekretärs, bekannt, der Unsere Geschähe und' Waffen, die in den Wellen des Dnjepr versanken, sowie anch Vorräte an .vaser im Monate März des Jahres 1004 durch feine Erfindungen, Gefchicklichkeit und Fähigkeit, indem er alle Todesfurcht von sich wies, zu jener Zeit nichts von Uns verlangend und sogar sein eigenes Leben der Lebensgefahr ansfehte, an das Ufer herausbrachte und vor dem Verluste bewahrte, Seine Geschicklichkeit in der Mechanik und sein bedeutendes Wissen in betracht ziehend, beschlossen Wir, ihn unter Unsere Sekretäre einznschreiben und erteilen Wir ihm mit diesen! Unserem Dekret alle und jegliche Freiheit, jene Privilegien und Rechte zu geniegen, welche anderen Unseren Sekretären zukommen, indem Wir ibn zugleich von jeder Steuerzahlung und anderen Leistungen für das Land befreien, sogar von denen, die von der jüdischen Gemeinde beansprucht werden." Jenze muhte auch weiterhin mit vollein Eifer und Gründlichkeit seinein Vaterlande gedient haben, denn wir bemerken, das; anch König Johann III. Sobieski durch ein in Danzig ani 2. September 1807 abgesagtes Privilegium seinen Titel eines königlichen Sekretärs sowie anch alle Freiheiten bestätigte, die Jenze von den Königen Johann Kasimir und Michael Korpbut erteilt wurden. Der König bestimmte auch, dag deren Macht und Giltigkeit bis an sein Lebensende verlängert bleiben. Dieses letzte Privilegimn ist von dem Bischof und Reichskanzler Johann Stephan Whdrga mitnntersertigt. iKönigl. Matrikenbücher, Band 211a, Seite 0441. Jenze verlebte den Rest seiner Jahre in Bescheidenheit und Zurückgezogenheit. Er starb irgendwo in der Ukraine, und es ist unbekannt, wo er begraben wurde.

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