Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 4 (1898)
- Issue
- 21 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/9620171-9622086-9622481--1275-9622500- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LuNges aus der Schule. In der Rechenstunde: „Wieviel bleibt übrig, wenn man 10 von 10 abzieht?" Da keine Antwort erfolgt, stagt der Lehrer weiter: „Wenn deine Mutter dir ein Zehnpfennigstück gegeben hat, und du verlierst es, was hast du dann in deiner Tasche?" Schüler: „Ein Loch!" Lehrer: „Womit beschäftigte sich Friedrich der Große von 10 Uhr ab?" Schüler: „Mit Großfrühstück!" Aus einem deutschen Aufsatz: „Die Vertreter der Industrie teilt mau ein in: erstens Schafwolle, zweitens Baumwolle, drittens Lumpen." „Zur Hochzeit war jung und alt geladen und wurde gekocht und gebraten." In einer Beschreibung des Schulzimmers sagte ein Schüler folgendes: „Das Schulzimmer besteht aus der Wandtafel, den Bänken, den Tintenfässern, dem Lehrer und dem Stock. Die meistell Sachen sind sehr alt und abgemcht, mir der Stock mich immer lieu sein. Auf der Landkarte sind Flüsse und Städte angemalt, damit wir sie auswelldig lernen müssen. Der Lehrer hat mit dem Stock ein Loch ins gelobte Land gestoßen. Mit dem Globus macht er die Sonnenfinsternis. In der Schule hängt auch ein Thermometer. Das ist besonders im Sommer gut, wenn es über 20 Grad zeigt, haben wir frei. Ich sitze auf der fünften Bank der Vierte, aber es sitzt keiner mehr hinter rnir." Bilderrätsel.