Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 4 (1898)
- Issue
- 19-20 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 293 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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293 Nummer 20. Geduld bringt Rosen. TT . . T^s ist (vednld ein rauster Strauch Soll Dornen aller Enden, Und wer ilim nalit, der incrkt das aucst Un Insten und an Bänden. 'Und dennoch sag' ich: Bast die Wüst' Dich niinmermelir uerdricsten. Sei's auch mit Tstränen, spät und fräst Istn treulich;n liegiesten. Urplötzlich wird er über Dacht Dein Wüsten dir lielostncn, Wenn über all den Dlumcn lacht Ein Straust von .Uoscntzronen. Mackernngel. instand. (Fortsetzung.) III. Lei Bäuchen. Wer die Freunde aufrichtig empfängt, Verwandte mit Achtung, Frauen mit Höflichkeit, Arme mit Gaben und Gunst. St >lzo mit Demut, irrende Menschen mit sanfter Belehrung, Weise nach ihrem Gemüt, der ist der freundliche Mann. Herder. Kleide dich anständig, aber nie geckenhaft! Halte deine Hände, dein Gesicht und deine Kleider stets reinlich, tritt nie mit beschmutztem Gesichte, zerrauften Haaren oder schmutzigen Schuhen in ein Zimmer, streife deine Schuhe vor der Thür sorgfältig ab uud schüttle den Schnee oder die Regentropfen von deinen Kleidern! Trägst du einen Schirm oder Stock, so lasse ihn vor der Thiire stehen oder stelle ihn in den Schirmständer. Bevor du ein Zimmer betrittst, klopfe an die Thüre und erwarte die Erlaubnis zum Eintritt! Klopfe nie schnell nacheinander, sondern warte, wenn dir das erste Mal nicht geantwortet wurde, eine Weile, ehe du zum zwoitenmale klopfst. Ist dir der Eintritt bewilligt, so öffne langsam die Thüre, grüsse die anwesenden