Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 4 (1898)
- Issue
- 5 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 65 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Den Rindern zum purimfeste. von Gustav Iakobsohn. wie nahenden Lenzes Säuseln und weh'n Läßt Hoffnung und Glauben von neuem ersteh'n, Die Donnung aus wiederkehrende Blüte, Den Glauben an Gottes beständige Güte. So kündet uns Purim, das fröhliche Lest, Daß nimmer der Aerr seine Treuen verläßt, Die gläubig, wie Kinder dem Vater vertrauen, Aus ihn, den Erlöser Israels schauen. Es lehret uns Purim, o merket und seht, Ihr Kinder, daß nimmer das Böse besteht, Denn Gott beachtet den Psad der Gerechten, Doch sührt ins verderben der Wandel der Schlechten. So endete Baman schrecklich und schnell, wie er es bereitet für Israel, Doch Esther und Mordechai, die Treuen, Sie dursten des schönsten Glücks sich ersreuen. Drum eifert, ihr Kinder, den Redlichen nach, Dann leuchtet wie jenen euch herrlich der Tag, Dann findet ihr süß beglückenden Frieden — (!) sei euch ein fröhliches Purim befchieden! „Ich habe kein Glück gehabt." Rach Dr. H. Baar. Wr die reifere fugend.) Diebe Kinder! Oie Bibel erzählt von Joseph: „Und Gott war mit ihm, und er war ein glücklicher Mann, in dessen Händen alles gelang." wie oft hört man in der Alltäglichkeit den hausbackenen Satz: ,,^jch