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Israelitischer Jugendfreund · 1897-01-01 · 19 (1897) · p. Seite 289

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
3 (1897)
Issue
19 (1897)
Date
1897-01-01
Page
Seite 289 (sequence 1)
Language
German
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Genügsamkeit. wozu ein großes Baue! es nützt nicht voll noch leer, Zu einem großen Bans gehört ein großes Beer. 3u einem großen Beer gehört ein reicher Sold, 3um reichen Sold gehört ein eigner Schacht von Gold. Zum Schacht von Gold gehört viel Mül)' wohl, ihn zu graben; Drum will ich auf der Welt ein kleines Baus nur haben. Das größte.Baus ist eng, das kleinste Baus ist weit, wenn dort ist ein Gedrang und hier Zufriedenheit. Friedrich Rückert. SllFFos, das Laubhüttenfest. von Dr. B. Kuttner-Frankfnrt a. 217. „Dreimal im ft ah re sollen alle deine Mannsleute vor dem Angesichte des Ewigen, deines Gottes erscheinen, an dem Grte, den er erwählen wird: am Feste der ungesäuerten Brote, am wochenfeste und am Hüttenfeste. Alan soll aber nicht leer (ö. h. mit leeren Händen) erscheinen vor dem Angesichte des Ewigen; ein jeglicher bringe, je nachdem seine Hand geben kann, nach dem Legen, den der Ewige, dein Gott, dir gegeben hat." So heißt es im 5. B. 217. 16,17. Daher haben die genannten 3 Feste, an denen man nach Jerusalem Zog, auch den Namen wallfahrtsfeste (Regolim). Frauen und Kinder mitZnnehmen war nicht verboten, und das Beispiel des Clkana, der alljährlich mit seiner Familie nach Silo Zog (f., 1. Sam. 1, 5. 4.) beweist, daß es auch vorgekommen ist. An diesen wallfahrtsfesten brachte also der ftsraelit die (vpfergaben nach Jerusalem und übergab sie dem Priester. Diese Gaben, entsprechend dem Segen der Ernte, weisen somit ans den Ackerbau hin. Und tu der That stehen Petzach, Schownos und Sukkos in BeZiehnng Zum Ackerbau. Schon bei Besprechung des wochenfestes ist euch gesagt worden, daß peßach iin 2. Buch Mos. 25,15 auch das Fest genannt wird, das Zur Zeit des Ährenmonats gefeiert wird; und Schownos wird im 2. B. M. 54,22 das Fest der Erstlinge der weiZenernte genannt. Die um Peßach mit der Gerstenernte begonnene Frühernte endete am Schownos mit der weiZenernte. Sukkos endlich, das dritte wallfahrtsfest, heißt im 2. B. M. 23,16*chag hoossif, das Fest des Einsammelns beim Ansgang des ftahres, (d. h. des landwirtschaftlichen ftahres, das mit der Saat beginnt und mit der Ernte schließt).

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