Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 18 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 287 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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, 287 Tode unsres guten Herrn schrieb ich an einen Bekannten in der Stadt und bat ihn um Nachricht von den Kindern desselben. Er konnte nicht erfahren,'wohin sie gekommen seien. Jetzt führt sie der Himmel selbst an unsere Thüre. Diese sind es, und von nun an unsre Kinder." Die gute Martha stand wie eine Bildsäule; Thränen rollten von ihren Wangen; sie küsste ihren Lukas, schloss die Kinder in ihre Arme und trug herbei, was das Haus vermochte. Lukas nahm die Kinder als eigne an. „Von jetzt an müsst ihr meinen Namen führen," sagte er zu den Kindern. „Kommen ruhigere Zeiten, wo die Namen nicht mehr Verbrechen sind, dann mögt ihr den eurigen wieder annehmen." Achtung! Preisarbeit! Die Aufgabe für die jetzige Preisarbeit, zu deren Einsendung Ihr bis zum 26. October Zeit habt, lautet: ,Was Ich werden möchte.“ Die Lösung der Aufgabe besteht in der Ausführung der drei Angaben: 1. Was ich werden möchte, 2. Warum ich.1 werden möchte 3. Wie ich dieses zu erreichen denke. Jede Arbeit muss den vollen Namen, das Alter, die Schule und Klasse des Einsenders enthalten. Die Bewerber müssen die Arbeit selbständig angefertigt und geschrieben haben. Dass Ihr sauberes Papier und eine gute Handschrift anwenden müsst, das brauche ich wohl nicht erst zu sagen. Die besten fünf Arbeiten werden prämiiert. Die Prämiiert bestehen in wertvollen Büchern. Die Namen der Einsender prämiierter Arbeiten werden hier veröffentlicht. Nun frisch an die Arbeit! Lustige Ecke. König Keinrich VI. von Frankreich traf einmal in öen Gängen seines Schlosses einen Unbekannten, der sich sehr ungeniert betrug, weshalb öer König fragte, wem er angehöre. ,,^jch gehöre mir selbst an," entgegnete der Angesprochene in aufgeblasenem Tone. „Bedauernswerter", fiel der König ein, da hat er einen sehr dummen Herrn."