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Israelitischer Jugendfreund · 1897-01-01 · 14 (1897) · p. Seite 223

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
3 (1897)
Issue
14 (1897)
Date
1897-01-01
Page
Seite 223 (sequence 15)
Language
German
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223 6(15 Geld 11116 6ic Barfe, dachte ich, ist ihnen nur halb geholfen. XI116 ich sprang wieder ins Master. Llnö Gott gab mir neue Kraft, nnö bald war ich wieder bei der Barke der Männer, patzte den Augenblick ab, wo eine Melle unter sie schlug, um hinab und in fn hinein Zn tauchen, warf sie mit starkem Buck um und stietz sie dann vor mir her mit dem Gelde, das noch immer in einem Säckchen an der Prora hing, bis ich meine Barke erreichte, die mir gefolgt war. fremder. Mir müssen Tuch die armen Menschen gedankt haben! Schiffer. Sic waren wie toll und wollten mir durchaus die siebenunddreihig Dnkati schenken. Oer Knabe, der sich mm auch erholt hatte, kühte mir Schultern, Pände und was er Zn fasten bekam; ich konnte mich seiner gar nicht erweh-rcn. Mas war es weiter? stch hatte gethan, was ich muhte, nichts mehr, lieber Herr. Fremder, So haben Sk keinen Lohn empfangen? Schiffer. Sie sind arm und brauchen, mas sie haben, selber. Soweit das Gespräch des Fremden mit dem Schiffer. * Sängst standen sie am Ufer der stnsel, und das Volk mit den vier Geretteten, die mit Blumen bekräMt waren, kamen heran, umringten den Schiffer jubelnd — und brachten ihm ein Lebehoch. Die Männer ans Baja erZählten dem Fremden, der Schiffer habe nicht nur keine Belohnung genommen, sondern sie auch die Rächt durch in seiner Putte beherbergt und ihnen am Morgen Zwei Ruder gegeben, um ihre Barke heimwärts Zu steuern. Zur Kirche habe er trotz alles Bittens nicht kommen wollen und gesagt: „Macht es allein ans; ich muh meiner Fähre warten." — Ratürlich machte diese Thal des anspruchslosen Menschen großes Aufsehen in Reapel; sie wurde schnell in öffentlichen Blättern verkündet und gepriesen; die Dichter der Stadt verherrlichten seinen Rainen, ja man verkaufte sein Bildnis. ll)b ihm andere Belohnung Zu teil geworden, ist mir unbekannt. Sprich. willst du Freunde widerlegen, Sei bescheiden, liebenswert — pah nicht solle der erregen, Der des Freundes Wohl begehrt. Sanftmut ist die schönste Tugend, Üb' sie gegen jedermann, Üb' sie früh schon in der stngend — Fang' mit pausgenossen an. 3. Iosephsohn-Rackwitz. Spiet. Pas ZLmvlasen eines Bierseidels. Man behauptet, ein schweres Bierseidel durch die der Lunge entströmende Luft Zu Falle Zu bringen, also einfach umpusten Zu können. Die Ausführung des Kunststückes besteht einfach darin, dah man eine Ctgarrendüte 2—5 Zentimeter tief unter das Seidel schiebt und 'in die (Öffnung derselben kräftig hincinbläst; sobald die pülle augebläht ist, stürZt das Gefäß um.

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