Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 8 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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127 o6er kleinere sinnige Aufmerksamkeit unfern Dank für alle uns erwiesene Güte Zu bezeigen. wie bei der Wahl eines jeden Geschenkes muh uns auch hierbei das richtige Taktgefühl leiten, und Zwar nicht allein bei der Wahl des Gegenstandes, sondern nicht minder bei der Wahl des Zeitpunktes. Cs wäre ebenso unzart als verletzend, wollten wir bei unserer Heimkehr uns beeilen, schleunigst ein packet an unsere freunde abZusenden. Das Sprichwort: „wer bald giebt, giebt doppelt", kann hier nicht in Betracht kommen, es darf durchaus nicht den Anschein gewinnen, als wollten wir mit einer schnell erwiesenen Aufmerksamkeit uns möglichst schnell des schuldigen Dankes und der Verpflichtung entledigen. — wenn Jf?r, meine lieben jungen Freundinnen, §. B. die großen Serien bei teuren verwandten oder jreunöen Zugebracht habt, dann wären die Herbstfesttage insbesondere das Neujahrsfest, der passende Zeitpunkt, Cure verwandten oder Aennde Zu erfreuen. Cine allzu kostbare Gabe kann ebenso verletzend sein, wie eine allzu praktische; ebenso hüte man sich, einen Gegenstand Zu wählen, von dem der Cmpfänger oder die Empfängerin, da unsere Gabe doch wohl Zumeist der 'liebenswürdigen Hausfrau gilt, annehmen könnte, datz man denselben in der Wohnung vermißte. Die Auswahl ist reich und groß genug; eine Handarbeit ist seitens junger Alädchen stets am passendsten, ist auch stets am willkominensten und wird am meisten geschätzt. _ Regina Reister. Preisarbeit. Das Thema der diesmaligen Preisaufgabe lautet: „Mein schönster Ferientag'”. Um jedem Leser je nach seiner Fähigkeit und der ihm zu Gebote stehenden Müsse einen möglichst weiten Spielraum zu lassen, unterlasse ich absichtlich jede nähere Angabe. Die fünf besten Arbeiten erhalten einen Preis in Form eines wertvollen Buches. Folgende Bestimmungen sind zu beachten: 1. Jede Arbeit muss von dem Einsender selbst verfasst und geschrieben sein und muss den vollen Namen, das Alter, die Schule und die Klasse aufweisen, 2. die Sendung muss genügend frankiert sein, 3die Arbeit muss auf einem sauberen Bogen und sorgfältig geschrieben sein, 4. jede- Sendung ist zu adressieren:- Israelitischer Jugendfreund, Berlin N.O., Elisabethstr. 59a. Die Verkündigung des Urteils über die eingegangenen Arbeiten wird in No. 10 dieses Blattes veröffentlicht. Und nun frisch ans Werk! 7