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Israelitischer Jugendfreund · 1895-01-01 · 24 (1895) · p. Seite 383

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
1 (1895)
Issue
24 (1895)
Date
1895-01-01
Page
Seite 383 (sequence 11)
Language
German
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383 Die jüdischen Kellenikten. Machtrügtiches zum LliaimkkaljMe. Als Alerauder der Große im ]. 525 ftarb, teilten sich feine jelöherreu fein Weltreich. Dabei kam ]u6äa, 6as Zn Gölesyrieu gehörte, an Ptolemäusl, den Sohn des Gagus. Gr behandelte die Jn6en milde nnö freundlich, gestattete ihnen den Zutritt Zn Staatsämtern nnd dem Dienst im Deere, ja er legte sie als Besatzungen in die Festungen, weil er ihrer Treue vertrante. Abgesehen von der jährlich Zn entrichtenden Steuer, für die der Hohepriester als Staöthaller Zn sorgen hatte, verwalteten sie ihre Angelegenheiten selbständig. Auch die.nach Alexandrien in Ägypten übergesiedelten stnden besaßen das Bürgerrecht und völlige Religionsfreiheit. Diese günstige Gage der Anden dauerte auch unter PtolomäusII. (2S5- 246) fort, der sogar stuöen, die in der Gefangenschaft lebten, auf Staatskosten loskaufte und mit der Freiheit beschenkte, Während seiner Regierung und auf feinen Wunsch soll die Septuaginta, das ist die griechische Übersetzung der Heiligen Schrift, von 70 jüdischen Gelehrten angefertigt sein. Weniger freundlich Zeigte sich der dritte und vierte Ptolomäus gegen die Auöem Der letztere hinterließ einen minderjährigen Sohn, und das benutzte Antiochus der Große von Syrien, mt stuöäa an sich Zu reißen. So kamen die stuöen im st. 205 unter griechisch-syrische Herrschaft. Antiochus, der 187 starb, war ihnen wohl gesinnt; auch von feinem Sohn und Rachfolger Selenkus drohte ihnen Gefahr, wohl aber von den jeiudeu unter den Auöeu selbst. Die Jnöen waren schon seit der ägyptischen Herrschaft mit dem griechischen Geben, mit grichischer Gitteratur und Kunst bekannt geworden, und wie die Jnben Zu allen Zeiten gern anderen Völkern nachahmten, so waren auch damals namentlich die Reichen und vornehmeti, darunter sogar Priester und Tempelbeamte, dem Griechentum ergeben. Alan nannte diese Geute Hellenisten (Griechenfreunde). Das griechische Gebeti mit seiner damaligen Sittenlofigkeit stand natürlich im stärksten Widerspruch Zu dem ernsten und sitteureineu Geben, wie es die jüdische Religion vorschreibt, und darum haßten die Helleniften das Judentum. Damals war Guias III. (Aechonja) Hoherpriester, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der das Griechentum mit Grfolg bekämpfte. Gr reiste selbst nach Antiochien Zum Könige Selenkus und erlangte von ihm, daß der Griechenfreund Simon, welcher den griechischen Ltadthalter Gnias und die gesetzestreuen Anden aufgestachelt hatte, bestraft wurde. Allein als der König im A- 175 erworöert worden war und der junge, goldgierige Antiochus Gpiphanes

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