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Israelitischer Jugendfreund · 1895-01-01 · 18 (1895) · p. Seite 290

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
1 (1895)
Issue
18 (1895)
Date
1895-01-01
Page
Seite 290 (sequence 16)
Language
German
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290 Was die Mörder zu dieser ruelUosen Thai veranlasst hat, ist nicht festgestellt. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie in der Aufforderung Gedaljahus zur Treue gegen den König eine Verleitung zum Abfall vom Judentum erblickten. Durch diese Untliat geriet der letzte liest Israels ins tiefste Elend. Der Erinnerung an dieses traurige Ereigniss gilt der Fasttag des dritten Tischri. An anderer Stelle in diesem Hefte findest Da einiges über den Versöhnung st ag und das Laubhüttenfest. In Deinem nächsten Briefe erwarte ich die Mitteilung von Deiner Versetzung, auf die Du so zuversichtlich zu rechnen scheinst. Damit Gott befohlen! Achtung! preisarbeit! jefet will icb £ucb wieder (Gelegenheit bieten einen Preis zu erringen. Doch sollt Ihr nicht einen Aufsatz machen oder ein Rätsel erraten, nein, Ihr sollt selber Rätsel erdenken. Die 5 besten Rätsel, welcher Art sie auch seien, werden prämiiert. Die Preise bestehen in wertvollen Büchern. Die Einsender müssen Abonnenten sein oder einer schule angehören, die den Israel. Jugendfreund bestellt hat. Allen eingesandten Rätseln sind die Lösungen beizufügen. Daß die Einsender ihren vollen Namen und Wohnort, das Alter und die Schule, die sie besuchen, anzugeben haben, werdet-Ihr wohl noch aus den früheren Preisaufgaben wissen. Die Rätsel sind bis spätestens \. November an^unfere Redaetion postfrci zu senden. Wer cmlt's}. Die Hamen derjenigen Abonnenten, die in den ersten 6 Lagen richtige Lösungen an uns gelangen lasten, werden stier veröffentlicht. Auflösungen der Rätsel aus No. s7. I. Der Lehrer sprach: „Hattet istr in der schule beim Rechnen bester aufgepaßt und während der Rechenstnnde nicht mitunter Ungehöriges getrieben, so brauchtet ihr euch heute nicht an mich zu wenden. U)ißt ihr, was der Herr mit „Adam" meinte? Adam Kicje war ein berühmter Rechenmeister, er lebte im sechzehnten Jahrhundert. U)ill jemand die Richtigkeit einer Rechnung bekräftigen, so sagt er: „Das stimmt nach Adam Riese." — Dn, Johann, hattest 6, du, Anton, 3 Kuchen, das macht in ruimna 9 Kuchen. Davon haben drei Personen zu gleichen Heilen gegessen, mithin jeder 3 rtiuf. Johann hat von seinen 6 Kuchen 3 verzehrt, du, Anton, hast deine 3 Kuchen vollständig verspeist, und der Herr die drei übrigen, die dem Johann gehörten. ^oIoiltcH erhält Johann die ganzen 90 Pf., dn, Anton, aber gehst leer ans. Das stimmt, wie man sagt, nach Adam Riese." Anton hätte sich eben mit den 30 Pfennigen begnügen sollen.^ So aber gehts, wenn man nicht das Rechnen gelernt hat. $ir Johann hotte es sich diesmal günstiger getroffen.

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