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Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens · 1927-07-01 · 7 (7.1927) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens
Volume
2 (1927)
Issue
7 (7.1927)
Date
1927-07-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Rabbiner-Seminares', «L>rr^-rr>-rr>-rr>-rr>-rrr-.: 1.2.l0l)rg.,(Hr.7 Juli )W des Landesverbandes der r- " ■oi:nc ...< Dirfee Blatt erscheint monatlich und geht Sen Mit-!I! Luschriften: (ftloini, tfjinöenburgftrafje Br. 44 gliedern unentgeltlich tu. * Erscheinungsort Main;. III jchriftleitung: Babbintr Dr. $. Seoi, Blami i -3i::iG Bericht über die Tagung des Landesverbandes der israelitischen Religions-Gemeinden Hessens am 19. Juni 1927 in Mainz. I. Geschäftsbericht erstattet von dem Verbandsvorsitzenden, Herrn Kommerzienrat B. A. Mayer. Auf das erste Geschäftsjahr unseres Verbandes kann mit Befriedigung zurückgeblickt werden. Am 2. Mai 1926 von 85 Gemeinden begründet, ist derselbe in der Zwischenzeit auf 121 Gemeinden mit ca. 15500 Seelen angewachsen. Der bei dem 1. Gemeindetag letzten Jahres gewählte Oberrat hat nach Konstituierung und Aufnahme seiner Tätigkeit es als zweckmäßig erachtet, neben den Mitgliedern des Kollegiums auch deren Stellvertreter zu den Sitzungen einzuladen. Es haben im vergangenen Jahre fünf Oberratssitzungen stattgefunden, und zwar am 23. Juni, 3. Okt., 14. November 1926, 23. Januar und 10. April d. I. Von dem verfassungsmäßigen Rechte, Ausschüsse zu bilden, ist Gebrauch gemacht worden, es wurden errichtet ein Schulausschuß, in dessen Händen die Hauptarbeitslast geruht hat, ein juristischer Ausschuß, eine Kommission für Propaganda, eine Kommission zur Bearbeitung von Fragen betr. der Sch'schitah und ferner ein Kommission zur Erhaltung der alten Friedhöfe. — Die vom 1. Gemeindetag gewählte Berussberatungskommission hatte keine Gelegenheit zusammenzutreten. Wir haben aber wie bisher wegen der Berufsberatung mit der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden in Berlin und dem Landesverband der jüdischen Wohlfahrtspflege von Hessen und Hessen-Nassau in Frankfurt a. M. in unmittelbarer Verbindung gestanden. Sämtliche Büroarbeiten des Verbandes find von dem Büro der Vorortgemeinde Mainz erledigt, und dadurch dem Verband recht viel Kosten erspart worden. Lediglich zum Versand der ersten Nummer des „Mitteilungsblatt" und für die Anlage einer Kartothek, die in doppelter Ausführung innerhalb weniger Tage fertig zu stellen war, mußten Hilfskräfte herangezogen werden. Das „Mitteilungsblatt", welches seine Entstehung der Initiative unseres verehrten Herrn Rabbiner Dr. L e v i verdankt und von ihm in selbstloser Weise redigiert wird, geht allen hessischen israelitischen Familien kostenlos und frei von Bestellgeld zu. Zu den Kosten des Bestellgeldes haben einige Gemeinden Sonderbeiträge geleistet, die Druckkosten sind durch die Inserateneinnahmen ungefähr gedeckt worden. Das Blatt bietet ein glänzendes Propagandamittel für unseren Verband und wird allgemein gerne gelesen. Ueber die Tätigkeit des Landesverbandes ist durch unser Blatt bereits im wesentlichen berichtet worden. — Zum Rechner desVerbandes wurde der Rechner der Mainzer Gemeinde, Herr Salomon Wilhelm F r a e n k e l, vom Oberrat ernannt, und ihm ist ganz besonders für die pünktliche Erledigung der Verbandsarbeiten zu danken. Der Schulausschuß, unter dem Vorsitz des Herrn Rabbiner Dr. Sander, Gießen, hat in vier Sitzungen getagt. Auf den Antrag dieses Ausschusses wurden in erster Linie unsere Mitgliederbeiträge für Religionsunter-

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