Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 4 (1878)
- Issue
- 3 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 217 (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
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217 ifyrem Horizonte. M. A.! Als Jakob in der Heimath war, da war er ihr Stern, als er sie verließ, da wurde sie sein Stern, der ihn auf seinen Wanderungen begleitete. Es lebte in seiner Seele die Erinnerung an das fromme Eltern- Haus, an die Statte, wo seine Mutter Rebekka waltete, an das Haus, in welchen! das Licht des Glaubens und der Gotteserkenntniß hell und freundlich leuchtete; .נר היה דלוק :!ביתד־ של רבקה מליל שבת עד ליל שבת. Er erinnert sich an das Licht, das seine Mutter, wie unsere Weisen bemerken, an jedem Sabbathabend hat angezündet, und mag wohl an die beseligenden Stunden der Weihe zurückgedacht haben, die er in der Heimath, im Elternbause, genoß. Wie mögen diese auf sein Herz gewirkt haben. Sicherlich bildend und veredelnd. Es ist gewiß, daß Rebekka in ihrem Hause den Segen eines reichen mütterlichen Herzens in die Brust ihres Kindes, das sie so sehr liebte, träufelte. Und dieser Segen war's, der Jakob kräftigte aus seiner Pilgerfahrt. Erbrauchte blos an Berseba zu denken, und eine Welt von heiligen Gefühlen erschloß sich ihm, die ihn vor allen Verirrungen schützten, denen sonst ein Pilger auf der dornenvollen Bahn des Lebens ansgesetzt ist. Und das that er auch. Unverrückt war sein Blick der H^math zugewandt. Als er auf seiner Wanderung nach Charan in Betel angelangt war, da gedenkt er der Heimath, und in! Hause Labans, da ift's wiederum die Erinnerung an das Elternhaus, die seine Seele erfüllt Daruin konnte er sicher seines Weges wandeln, denn es verließ ihn keinen Augenblick der Gedanke ד־צא יערב מבאר ׳מבע daß er von Berseba ausgezogen," unablässig gedachte er der Heimath. II. Jakob war ausgezogen aus Berseba und die Erinnerung an's Elternhaus erfüllte seine Seele, die Gefühle, die dort seinen Herzen waren eingepflanzt worden, belebten seine Brust. Ein Gedanke war es zumeist, der ihn von Berseba aus auf seinen Wanderungen begleitete, es war der Gedanke an G ott, den er mit der ganzen Kraft seiner Seele erfaßte, an den