Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 1 (1874-1875)
- Issue
- 3 (12.1874)
- Date
- 1874-12-01
- Page
- Seite 86 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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86 Die jüdische Aanzet. 1) Neustadt, Dr. P. Abschiedspredigt in der Lissaer Synagoge zu Breslau, am Sabbath Parsch. Ha-Codesch 1874. Verlag non Fiedler und Hentschel in Breslau. 2) — — Die zwei ersten Peßachpredigten in der Synagoge ״zum Tempel", am ersten und letzten Festtage 1874. Verlag ebendas. 3) Silberstein, Dr. M. Auf die Warte will ich steigen. Antrittspredigt bei der feierlichen Einführung als Bezirksrabbiner in Mühringen, am Sabbath Noach 1874. Eßlingen, L. Harburger. 4) Waelder, Abraham, Mbbiner von Laitpheim-Ulm. Predigt zur Einweihung der neuen Synagoge in Ulm am Vorabend des Sabbaths Ki Thabo 1873. 3) Lewin, Dr. Moritz, Rabbiner. Die Berechtigung des Gotteshauses. Weihrede, gehalten bei der Einweihung der neuen Synagoge in Nürnberg. 1874. Verlag der Fried. Korn'schen Buchhandlung in Nürnberg. ü) Tietz, D1\ H., jüdischer Gemeindeprediger zu Schrimm. Die Lehre i st das Licht! Rede gehalten am Sabbath Chanukah 5635. T) Hochheimer, H., Rabbiner. Zwölf Tischreden an zwölf Festabenden der isr. Wohlthütigkeitsgesellschast zu Baltintore. — Bei D. Binswanger & Co. in Baltimore. Zwei Privatsynagogen in Breslau haben sich im März vor. Jahres zu einer vereinigt, und den bisherigen Prediger an der einen, den durch seilte hebräische Unterrichtsanstalt als tüchtigen Hebraisten und Pädagogell vortheilhaft bekannten Hrll. Dr. Neustadt zum Prediger der vereinten (früher Tiktinffchen) Synagoge ״zum Tempel" migestellt. Herr Dr. di veröffentlicht nun sowohl die in seiner bisherigen Synagoge gehalterte Abschiedspredigt, als auch die beiden erstell Predigten, die er in dein nunmehrigell, beide Gemeindell urnschließenden Gotteshanse gehalten. Sämmtliche drei Predigten siltd, was Inhalt und Form anlangt, ihren Zwecken recht angemessen: die erste ist als Abschiedspredigt sehr stimntuitgsvoll und drückt, anknüpfend an den besonderen Abschnitt von Parschath hachodesch, in streng logischer Dreitheilung, ״die Gedarcken und Gefühle, die den Abschied von dem bisherigen Gotteshause erleichtern", zutreffend aus. Abschieds- und Schlußgebet müssen von ergreifender Wirkung gewesen sein. Gleiche Anerkennung müssen wir den beiden ״Peßachpredigten" zollen. Sie sind beide zweitheilig; die am erstell Festtage gehaltene behandelt die Grundlehren des Peßachfestes in ihrer näheren