Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 10 (1893)
- Issue
- 1893
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 46)
- Language
- German
- Belongs to
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35 len Wunsch gebrach ■־" und den A offenen!ein sei" 'm-x lauter «1t>e nicht Minien und reichen znin w, und Znns erblicken. t W'elenge-!!;:,m Ehec Weitungen 0, wohl beangeführten n Äanne, anschließen, i׳e!1 fordern, Lanstmuth oas segens- ״׳- im ehe- Wonne und -nf und es n anders zu >vi klugen -ag ge- ,׳ bewähren . an werden Wort der .: m״ eine t: ״Es soll der Mann Vater itrtb Mntter verlassen, ans dem Elternhattse scheiden, nm seiner Gattin innig sich anznschließen" nnd ihr ein treuer Freund nnd Führer zu werden und alle Liebe seines Herzens ihr allein nur zu weihen und ihr stets das Wohlwollen entgegeuzubringeu, die Theilnahme und Zärtlichkeit, die ihr Herz erfreut und es mit den beseeligenden Gefühlett der Zrtfriedenheit erfüllet. Und auf Sie, werther Herr Bräutigam, findet dieses lehrreiche Schriftwort noch eine nähere nnd besondere Anwendnug. Sie, der Sie heute der im Grabe ruhenden Eltern gedenken, des Vaters, der Mutter. denen es tticht vergönnt gewesen ist, den .Freudentag ihres Sohnes zu erleben, Sie sollen heute vollen Trost und Ersatz finden. Nicht sollen Sie mehr im Leben allein dastehen -, an der Seite einer treuen, liebevollen Gattitr werdet: neue Wonnen und Segnungen auf den Gefilden des Daseins Ihnen erblühen und Freude wieder einkehren in das Herz, das nach Liebe sich gesehnt nnd in ihr seinen Frieden findet. So mögen denn auch Sie in dem Bunde der Ehe, den Sie nun schließen, den Geist der Eintracht und der Innigfett, durch den allein dieser Bund zu einem beglückenden und gedeihlichen sich gestalten, stets fördern und festigen, indem Sie in aufrichtiger Liebe der Ihnen nun werdenden Lebensgefährtin stets zugethan bleibet: Das Glück eines geliebten Kindes haben die Eltern, die heute ihre Tochter an den Traualtar geleiten, in Ihre Hände gelegt. Vater und Mutter haben die Zuknnft eines theuren Kindes Ihnen anvertraut. O mögen Sie, tvie Sie als Sohn, als Bruder, Ihre Pflichttreue, Ihr gutes Herz bewährt haben, auch als Gatte stets solche Eigenschaften an den Tag legen, jene Treue Ihrer Gattin entgegenbringet:, die die Ehre des Mannes ausmacht und ihn der Liebe und Anhättglichkeit einer treuen Lebensgesährtin würdig macht. So wird denn,!nein werthes Brautpaar, wenn Sie so im Geiste der göttlichen Lehre Ihren Liebesbund schließen, diese Stut:de für sie der verheißungsvolle Morgen einer schönen, glücklichen Zukunft werden, nicht wird je ein Gefühl Casualreden. 3*