Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 5 (1879)
- Issue
- 1 (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- Seite 101 (sequence 114)
- Language
- German
- Belongs to
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— 101 — licht, zu Ecsolg. Sonne!;לבדם J m wir!eit wir geahnt. < לילה ן t bleibt 1 achliche | diesem f umsteu | > Wort \ t min- \ Allem ist na-;einen׳ ׳’ -t ihre 5־ t0b י je»״ l $־ lichen Begierden, Ueppigkeit und Wollust, die mit dem Körper zugleich brechen den Geist. Diesen bösen Geistern, diesen Dämonen gegenüber ist Peßach eine Wacht. Wie im Lied der Lieder wird auch in unserm Feste ihnen gegenübergestellt der Hinweis auf Gott, auf Tugend und Sitte. Und eben diese Sinnlichkeit gestaltet sich, in der Schranke der Sittlichkeit, gezügelt von des Geistes Kraft, zum Quell der meisten Freuden und Genüsse, die verschönernd verlängern das Erdenleben — und so bezeichnen sie unsere Weisen bildlich -als״ שאור שבעיסהals den Sauerteig im Brode," als das gährende und trübende Element im Leben! ולא יראה לך שאר ״ בכל גבלךNicht werde gesehen während der Festeszeit dieser Sauerteig in all' deinem Gebiete." Entferne, schaffe hinweg aus dem Raume, in dem du lebest, die Sinnlichkeit, strebe ersthaft dahin, sie zu bannen. Dann erst kannst du es erreichen, in Banden sie zu halten, sie zu zügeln und zu beherrschen. Ninnner wird Herr der Mensch seiner Begierden und seiner Lust, wenn nicht zeitweilig er sie gänzlich von sich weisen kann. Unterdrücken dieselben allein vermehret ihre Kraft! Vernichtung aber läßt wohl nie ganz sie untergehen, lenket sie vielmehr in Bahnen, da unschädlich, ja da nutzbringend sie sich erweisen. Dieses Vernichten der Lust und Leidenschaft, es ist die schwerste und zugleich schönste Ausgabe der Jugendzeit. Nur ihr kann dies Werk ganz gelingen, nur sie kann damit die feste Grundlage errichten für ein glückliches Menschenleben! Hat der Mensch in seiner Jugend Vollkraft durch Vernichtung der Begierden sich den Sinn gefestigt und den Körper dadurch gekräftigt, dann erwächst der Zeit der Hut die harmonische Vereinigung des Geistes und des Körpers, die allein das edle Bild des wahren Menschen bietet — dann reist er entgegen dem Sommerfeste der Gesetzgebung, da frei und stark der Mensch wird in des Gesetzes Schranken und nahet muthlg dem Herbstfest der Hütte, da seines Lebens Quell ihm mälig schwindet. So, m. A., hütet Peßach fort und fort durch alle Geschlechter Israel auf seinem Wege. Es führet die Gesammt-