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Israelitisches Predigt-Magazin · 1879-01-01 · 1 (1879) · p. Seite 45

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
5 (1879)
Issue
1 (1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 45 (sequence 58)
Language
German
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45 entfremdet würde, damit es auch zeige, daß es die Lehren und Ermahnungen nicht vergessen, die er ihm auf die Reise mitgegeben. — so sollen wir gleichsam unserm Allvater jährlich einmal Beweise von unserer Liebe zu ihm geben, wir sollen zeigen, daß wir nicht untreu geworden sind den Geboten, die er uns Israeliten für unfern Lebensweg auf Erden mitgegeben hat ‘ Diese Gebote enthalten bei näherer Betrachtung nichts was gegen die Vernunft, nichts was der menschlichen Natur zuwider wäre. Wer möchte wohl Wohlthun nicht ein׳ schärfen, wer möchte leugnen, daß dies die Grundsäule einer jeden sittlichen Welt sei. Und dazu fordert uns der Versöhnungstag auf; darin, sagt er, liegt die Versöhnung mit deinein Gotte. Du gewinnst dir deinen Gott wenn du die Menschen gewonnen hast. Wahrlich, m. Fr., wir haben Grund auf einen solchen Tag stolz zu sein! Wenn es auch nur dies Eine wäre, was wir durch unsern Glauben besäßen, es wäre genug, um Gott für das große Geschenk zu danken, das er uns machte. Die Bedeutung des י״הכ ist bei weitem nicht erschöpft mit diesen wenigen Worten. Wie weit reicht auch menschlicher Verstand, um in die Gebote Gottes einen Einblick zu gewinnen? Allein von Gott heißt es ״ .לף דומיה תחלהBei dir 0 Gott ist Schweigen höchster Ruhm!" Je weniger man von dem Tage selbst spricht, sondern je mehr man sich ihm hingibt, desto mehr fühlen wir die Seeligkeit, die eine göttliche Weisheit ihm verliehen. Wohlan, m. F., gehen wir in uns, achten wir auf die 3 Worte: an die Versöhnung mit Gott, mit unserem Nebenmenschen, mit uns selbst! השובה ״ ותפלה וצדקה מעבירן את רוע הגזירהBuße, Gebet und Wohlthun wenden ab das böse Geschick vom Menschen. Amen. Gebet. Gott und Vater! der du im Himmel thronest, siehe heute ׳ gnädig auf uns herab. Achte auf die Regungen unseres Herzens. Was wäre unser Beginnen, was unser Vornehmen ohne deinen Segenhimmlischer Vater.

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