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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-08-01 · 11-12 (8.1876) August-September · p. [Seite 61]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
11-12 (8.1876) August-September
Date
1876-08-01
Page
[Seite 61] (sequence 61)
Language
German
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'^chtgefpenjt Kinder belögt wehrlos des entgangen zu '׳ So erklärt Mose ausgennkel. HM Md sie nur dann einig, lhang sichen Sätze einmal eine Stufendarstellt, die nt Besonder!! )e Taselordhe Sünde ist Götzendienerste Heim- Gnnt. Ist rn göttlichen grollen und die Mutter die Behörbeschäftigt 't die Scheu )en Autor!- Gesetz der Der Reichtg versucht, das Berind betrügt , ohne daß Äte Auchbenutzt die sich Treu im hält, in Mchtigen Geschäfts' schwindet, der bethörende Schachzng der verlegenen Politik, in welcher die Dummheit schwer büßen muß, darum ארור משגה עור בדרך• Die Habsucht begnügt sich aber nicht mit der Ueberlistung vertrauensvollen Nachbars, tut! der Ausbeutung des Dunrmen, nicht nur mit Ueberrumpelung uub Bauernfängerei, wo Reichthum lockt; nein, sie wird auch herzlos und unersättlich.. Auch der verlassene einsame Fremde, die unerfahrene Waise, die furchtsame und rathlose Wittwe werden um ihre Habe betrogen, um ihr Recht geschmälert. So ladet die Sünde nun den fünften Fluch auf sich, der Gottvergessene und Pietätslose ist zunt herzlosen Habsüchtigen geworden, aber heimlich, wer ihn nicht genau kennt, hält ihn für redlich und wohltvollend — ארור ממר. מש2מ. Doch ist denn die Entfesselung der Gewinnsucht die einzige Schlange, die aus dem Samen der Gottvergessenheit erwächst? Leider, ach leider nein, zu der Gewinnsucht gesellt sich die Genußsucht; ihr wilder, zügelloser Geist erwacht, sie sucht die sichre Stätte, wo sie Entdeckung nicht zu fürchten hat, weil man ihre Schändlichkeit nicht zu ehren weiß, weil das Verbrechen so groß, so unnatürlich ist, daß man vor dem Gedanken davor schon zurückchsrickt. O, dieser Geist der Leidenschaften, er scheut den verrufenen Ort, um sich das seidene Gewand seines guten Namens nicht zu beflecken, man sieht ihn nicht an den bekannten Orten schnöder Sinnenlust, sein Ruf ist vor den Menschen vielleicht rein; desto sichrer, desto verwegner bricht er wie ein Marder des Nachts, so im Verborgnen in den heiligen Kreis der Familie ein und reißt Andere mit sich in den feurigen Abgrund der entsetzlichsten Entartung. Des Vaters Frau, das Vieh, die Schwester, die Schwiegermutter, sie sind die ungestörte Beute seiner sittnlichen Gier. So ist die Menschheit um ihre Würde gebracht. Doch noch Hält der Lauf zum Abgrund nicht an. Die Habsucht mit ihrem Raub, die Genußsucht mit ihrer Schändung, sie fittb zu gefährdet, sie müssen auf der Hut sein, daß sie nicht entdeckt werden, sie fürchten plötzliche lästige Zeugen, sie wollen unverrathen ihren Lüsten fröhnen. Daruni — 0 schrecklich zu denken, tritt der Mordgedanke an die Menschen heran. Entweder moralisch oder physisch muß der lästige Gegner hinweggeschafft werden, aber es muß so aussehen, als sei man edel und wollte es nicht. So trifft den Sünder der 10. und 11. Fluch: ממה רעהו ממהר mtd להמת נפש רם גר,׳• Aber geendet ist des Bösen Gang noch nicht. Noch eins ist ihm Centnerlast, eine Fessel,

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