Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 11-12 (8.1876) August-September
- Date
- 1876-08-01
- Page
- [Seite 49] (sequence 49)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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351 m die Kd ty® Geistes l, in welcher! n: möchtest. - wir soeben verl ru genügen, Netzen, welche s ob er W zu Wen M der heutigen יאסיס 71^' ׳ 1<: *רידיד!i 1 wvilch ecke Dich mit zu gründen >lk." Hiermit das göttliche ,לנפת שמיש Erde,ילאמר nn Volk." )eutungen in 1, eingehende! des Gottes- Möge sich Las soll das Himmlische Glanze und r das Geianken- und dringende!? Pfa[ 1 gesichertes ierivüMcheL [Utcft B sich in em Tracht feinem Denken und Fühlen. Jetzt, wo die göttliche Gnade uns die Finsterniß in Licht gewandelt und der Erde Gaben und Freuden auch uns erschlossen, jetzt wollen wieder Viele unter uns nur diese genießen und wenden sich gänzlich ab von den himmlischen Früchten. Israel, das Jahrhunderte hindurch seinen Ruhm darin gesucht, den göttlichen Gedanken in sich zu verkörpern, Israel läßt sich jetzt treiben von einer Tagesrichtung, die nur die Erde bepflanzen möchte, aber nicht einen Himmel sich pflanzt! — Oder kann etwa Jemand leugnen, daß die herrschende Strömung der Zeit darauf ausgeht, der Menschheit den Himmel zu rauben? Wir wollen keineswegs Lobredner der Vergangenheit sein, sondern im Gegentheil anerkennen, daß in mancher Hinsicht unser Zeitalter unvergleichlich höher dasteht, als alle früheren. Was soll ich sprechen von dem gewaltigen Adlerfluge, den der Menschengeist nach allen Richtungen hin genommen! Er hat durchmessen des Himmels Höhen, durchschritten der Erde und der Gewässer Tiefen; er hat erforscht und ergründet, was vordem unerforschlich und unergründlich schien. Aber sollen wir wegen seiner Größe und Weisheit seine Schwäche und Thorheit ganz übersehen? Weil unser Geschlecht Viels ergründet, glaubt es Alles ergründen zu könneu; weil es kaum bezwingbare Elemente und Naturkräfte sich erstürmt, seinem Willen unterworfen, glauben Manche nun gar den Himmel selbst erstürmen zu können, und man möchte sogar Gott selbst von seinem himmlischen Throne Herabstürzen, sprechend: '121אעלה ״ אדפה לעליוןIch steige empor zu den Wolkenhöhen, mache mich gleich dem Höchsten," setze mich an seine Stelle, meine Wahrheit an Stelle der seinigen. Freilich muß es unserer Zeit nachgerühmt werden, daß der gesunde Sinn der größeren Zahl sich solchen bethörten Lehrern verschließt. Noch lebt die Ahnung des Höheren in den Meisten, der Art, daß sie sich nicht durch noch so blendende Worte und Trugschlüsse ihren Gott nehmen lassen. Aber eine gewisse Aehnlichkeit hat doch die Gegenwart mit der Zeit, da die Religion noch nicht der Welt erglänzt war. 'השמים שמים לה׳ 1הארץ נתן לבני א. Diese Worte kann man auf sie in dem Sinne anwenden, in dem sie die alten Lehrer in Bezug auf jene Zeit gebraucht haben. ״Der Hirnmel ist nur des Ewigen Himmel, die Erde aber hat er ausschließlich den Menschen gegeben". Man giebt wohl zu, daß ein höheres NahmerS Israelitisches Predigt-Magazin. August-September 1876. 23