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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-08-01 · 11-12 (8.1876) August-September · p. [Seite 19]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
11-12 (8.1876) August-September
Date
1876-08-01
Page
[Seite 19] (sequence 19)
Language
German
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321 nnt nicht sei- .Wären wir ' Augenzeuge eu wir doch Acht nur miGaubernbe en Lippen ד כל העד ö in ihnen 1, und wir lriichen ha-?r Zeit ihr aussührenim Geiste, d betheuert, e Gemeinde tt hat die n rettet die ze der Gen, die da nen neuer- Dank der!1 gestorben tz t Moses zelangt zu rgehen? n? Vert einmal allesammt mit den! chte doch md mein PietätS׳ ere Alten id Wo!! ergehen? Die Antwort darauf lautet: ״ ארבע חטאות כתובין כאןVier Ausdrücke deuten auf vierfaches Vergehen hin לא האמנתם ,ולא קדשתם ״ מעלתם ׳מריתם :ihr habet kein Vertrauen gezeigt, nicht Heiligung! bewiesen, euch über hoben, nur widersprochen." Kein Vertrauen ge- : zeigt שלא אמרתי להכות והבית nicht befahl ich, den Fels zu fchlagen, und Du, Moses, schlugst ihn dennoch; nicht Heiligung bewiesen, ׳ von jeden! beliebigen Felsen nach dem Wunsch des Volkes Wasser . zu ziehen; vielmehr hast Du gesprochen: ״sollen wir etwa von diesem Felsen Wasser, ziehen;" Du hast Dich überhoben mit dem Wort: ״ נוציאwir sollen ziehen Wasser"; mir widersprochen, denn ich befahl rede, und Du Haft geschlagen." Lll. a. Z.! ׳ Sieht man recht diese Deutung an, so merkt man auf den ersten Blick die Verlegenheit der Alten, die etwas erklären wollen, was die h. Sch., wie es scheint geflissentlich, im Dunkel erhalten wissen will. Ganz abgesehen, daß nach der vernommenen Midraschdeutung die erste und vierte Sünde doch nur eine, sowie das Nichtvertrauen hier mit der Nichtheiligung Gottes ein zusammensallender Begriff ist, sieht man nicht recht ein, warum das S ch l a g e n des Felsen ein Verstoß gegen Gottes Befehl ist. Hat doch, so muß jede vernünftige Exegese lehren, der Herr deshalb dem Moses anbesohlen את המטה np ״nimm den Stab", damit dieser eine Verwendung finde, wie denn auch Gott ftüher einmal unzweideutig befahl: ודברתם אל הבלע ״ והכיתםredet zum Felsen und schlaget ihn." Wie leicht konnte nun der überdies durch das harte Andrängen des klagenden und anklagenden Volkes an sich selber irregewordene Moses des Herrn Worte: ״ ר,ח את המטה ודברתםnimm den Stab und redet zum oder beim Felsen" dahin verstehen, schlagend den Felsen anzureden oder (zum Volke) redend den Fels zu schlagen. Oder sollte das Vergehen des Sich-Ueberhebens aus dem Worte ״wir sollen euch Wasser ziehen aus dem Felsen" gefolgert werden, während doch im Gegentheil wir eine Demuth des ״mehr denn alle Menscheu demüthigen Moses" darin mit Leichtigkeit erkennen. Wir, das wollte Moses offenbar dein störrigen, ungläubigen Volke zu bedenken geben, wir find keine Wunderthäter, nicht in meiner und meines Bruders Hand und Macht liegt es, euch Wasser zu holen aus dem felsigen Gestein. Wir sind blos willenlose Werkzeuge in der Hand Gottes. Vollstrecker seines Geheißes! Oder soll etwa noch endlich ein Vergehen Mofis in den Ausdruck הסלע הזה hin-

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