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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-07-01 · 10 (7.1876) · p. Seite 301

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
10 (7.1876)
Date
1876-07-01
Page
Seite 301 (sequence 35)
Language
German
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301 n gelenkt atheni: folgen lntergang. «Ms n." So er seine Zmdnng ch dieser en, daß ssen geag sich aberbar Heere n und rch die lugen- : nicht eldern leiches nicht. unter ionen müht aber der äber fern Weisen Ausspruchs), die wiederum auf das Schriftwort sich berufen. ,Der Tod sühnt" — aber auch nur der Tod kann חלול .השם -Entweihung des göttlichen Namens" sühnen. Der Mann hat in I Meineidigkeit Zehntausende hingeopsert, um zum Throne zu gelangen, t md bei Hunderttausenden in seinem Volke und in anderen Ländern \ ie Sittlichkeit vergiftet; denn man huldigte seinen Erfolgen und (f arach: es gibt kein Verbrechen, wenn das Glück demselben lächelt. ) wie Viele, die heut den Mann verdammen und Spottlieder an j inen Namen heften, haben ihm gehuldigt, so lange sein Sternhell! änzte, haben als den Weisesten unter den Weisen ihn gepriesen.! 1ie Entweihung des göttlichen Namens war nicht allein der Meineid, ״ iß er für seine Person sich schuldig gemacht, sondern die Verfühmg zum Bösen, der Pesthauch sittlicher Verderbniß. der von ihm ld seiner Umgebung ausging — und es steht geschrieben'): ״Kund -acht vor meinen Ohren der Herr der Heerschaaren: solcher Frevel l nicht gesühnt werden, bis ihr sterbet." — Es ist kund geworden! ׳!i es gesühnt, aber die Lehre nicht vergessen. Es;ist ein Tag großen Gottesgerichts gewesen der heutige . g. ״ אןי יש אלהי' שפטים בארץJa, es gibt einen Gott richtend Erden" — ״ : ויאמר אדם אך פרי לצדיקund es sprechen die nschen: ja, Frucht wird nur dem Gerechten, der gerechten Sache*)." ״ ׳Ewiger unser Herr, wie mächtig ist Dein Name in allen Landen!5) zogest aus zur Hülfe Deinem Volke, zur Hülfe Deinem Ge- ׳ten, zerschmettertest das Haupt ראש מבית רשע des Hauses, ches so viel Unruhe über die Menschen gebracht. Darum kom- \ 1 wir durch Deine große Gnade in Dein Haus, bücken uns vor - nem Heiligthum in Ehrfurcht')! — In Gottesfurcht! Kein s ch des Hasses oder der Geringschätzung beseelt uns gegen irgend ein k, kein Gedanke der Ueberhebung, des Nationaldünkels darf unsere s r beflecken. Diesen Tag hat Gott gemacht, daß wir jubeln und 1 sein in Ihm. Als den Gott des Krieges haben wir ihn ge- ׳ r, nun wollen wir ihm dienen als den Herrn des Friedens, der f och einst scheuchen wird die Kriege bis an's Ende der Erde,! lechen den Bogen, zerhauen den Speer, Kriegswagen verbrennen ^euer'). Der Herr der Heerschaaren sei mit uns, eine Veste f ns der Gott Jacobs. Selah!')" ') Jona 86, a. 3) Jes. 32, 14. *) Ps. 58, 12. «) Hab. 8, 13. . 5, 8. *) Ps. 46, 10. 9) V. 12. m

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