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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-07-01 · 10 (7.1876) · p. Seite 289

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
10 (7.1876)
Date
1876-07-01
Page
Seite 289 (sequence 23)
Language
German
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289 . VvhM k : %ö)ktea, ls vnM Hw Lack kuiet dm kauft enV ',aufteu, lau: U Äftiuck ä) iu eiuei Her zuÄ- Vergangenbares Licht rt begonnen nstes erheht achtend, Hand ge-׳ neu Kamps;breich die ie Gebeug- >e auf den h, und er riete, traf das Volk, öand, das verhängte, m Horste h sprach: yuyi., um ונכשלים gürteten;ehen sie lig Reich l wüsten 1 er M Herzog, Gericht zu halten über die Cedern des Libanon, die stolz in die Höhe sich reckten, da er zerschmetterte die Cedern des Libanon und sie tanzen ließ wie junge Lämnrer; Feuerfunken sprühte sein Wort, und ein Zittern durchfährt die verwüstete Landschaft, den entblätterten Wald: In seinem Tempel rufe Alles: Ehre! Denn er war es, der zur Zeit, als die menschliche Freiheit aufgehört hatte zu sein, als knechtischen Sinnes, jedes höheren Gedankens bar, die Menschen in Noa's Zeit einherwandelten, die Blätter der Geschichte zerriß mld in gewaltigen Fluthen die entmenschte Menschheit enden ließ; er war es auch, der kein geknechtetes Volk sehen mochte, er, der König der Welten, der da will, daß die Menschen seine Diener und nicht Knechte der Knechte seien, er war es auch, der ״seinem Volke den Sieg gegeben." (nach Ps. 29, 4). Auf Sedans Gefilden hat sich kund gethan der Wille des Höchsten: Menschen werdet frei, seid frei und nicht Knechte, Tyrannen bedrücket nicht! Und darob spricht das deutsche Volk mit dem Propheten: ״Ich danke Dir, o Herr, daß Du mir gezürnt, daß sich Dein Zorn legte und Du mich tröstetest." II. So hätten wir denn im Laufe unserer Betrachtung erkannt den Grund und die Bedeutung unserer Festfreude, und so singen wir auch frohen Muthes: הנה אל ישועתי אבטח ולא אפחד כי ״ עזי וזמרת יה ויהי לי לישועהSiehe, Gott ist meine Rettung, ich vertraue, nimmer fürchte ich; denn mein Sieg und Saitenspiel ist Iah, er war mir zur Hilfe!" Allein nicht Alle in unserem weiten Vaterlande vermögen die Berechtigung unserer öffentlichen Festfreude einzusehen; es werden Angriffe gegen sie gerichtet, die theils auf dumpfe Mittelmäßigkeit, theils auf Unkenntniß der Gesetze, die in dem großen Haushalte des geschäftlichen Lebens der Nationen herrschen, Hinweisen. Der Einwürfe aber werden zumeist zwei getham Auf einer Seite hören wir fragen: Wozu noch heute feiern den Tag? Was sind die Errungenschaften des Krieges und Sieges? Socialer Mißstand hat sich als trauriger Nachfolger der letzten Ereignisse eingestellt; armselige Mütter jammern, verlassene Waisen wimmern, überall weithin klaffende Wunden, und wo ist sichtlicher Erfolg? Und auf der andern Seite hören wir wieder: Durch offen an den Tag gelegte

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