Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 10 (7.1876)
- Date
- 1876-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Mrchnz m neu mi bas? \ wer ba biet Seit es ver׳ k tmiMs zu s Tröste nicht \ rtigleitenbem! angen Wege | n Weiten ן zu beneiden, | auszmuien: I. Die Empörung Korah's. Komikie für Saööath Korach. Von vr. G. Perlitz, Rabbiner in Klattau. e ist wohl,: m Hause,; ■ nicht mehr i sie Stimme ״ , daß Gott eben Jahre ' Zeit, von . dem Buche hre seid ihr ■ euch; tro- : Joseph | cht trösten, \ Müth ver- | bl'eph noch ־ tigt wurde, ( zlich, über!s trösten. 1 nt MM ,!iner wohl Ihr werk Die heil. Schrift wird nicht blos darum das Buch der Bücher oder ״das Buch" schlechthin genannt, weil sie das Höchste und Heiligfte, Gott, Tugend und Sittlichkeit zum Gegenstände hat; sie ist nicht blos um ihres Inhaltes Willen das bedeutendste und unvergleichlich beste Buch, das je in den Besitz der Menschheit gelangt ist, sie ist auch in der Form, in der kunstgemäßen Darstellung des Inhaltes unübertrefflich; ein Urtheil, in welchem hervorragende Nichtisraeliten mit uns übereinstinrmen. Knapp im Ausdruck, kurz und gemessen, wo sie als Lehrerin und Gesetzgeberin auftritt, der geistigen Arbeit des Menschen des Gesetzes weitern Ausbau und der Lehre weise Nutzanwendung überlassend, geht die h. Sch. ins Breite, wird lebendig und anschaulich, da, wo sie als Geschichte auftritt und Geschehenes berichtet. Da gewinnen die handelnden Personen Gestalt und Leben, da entwickeln sich ihre meisterhaft -gezeichneten Charaktere vor unfern Augen, wir gewinnen einen tiefen Einblick in das innerste Triebwerk aller ihrer Handlungen, und voll und ganz erschließt sich uns ihre Seele in ihrer Wahrheit mit ihrem Lichte und ihrem Schatten. Ja, es ist, als ob uns das Gottesbuch mancher Orten ein Schauspiel vorführte, in welchem ja immer die Personen handelnd auftreten und ihre Charaktere vor unfern Augen sich entfalten. Denket dabei, nr. Fr., nicht etwa an jene Schaubühnen, die die Sittenlosigkeit entschuldigen, die Tugend verhöhnen, dem Schlechten ein freudiges Jauchzen, dem Guten ein trauriges Seufzen entlocken. Denket vielmehr, wenn Ihr überhaupt an Schauspiele neuerer Dichter denken müsset, an jene Schaubühnen, die, indem sie ihrer Aufgabe gerecht werden, dem Tempel gleichen, Rahmer'S Israelitisches Predigt-Magazin. Juli 1876. 18