Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 8-9 (5.1876) Mai-Juni
- Date
- 1876-05-01
- Page
- Seite 241 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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ז 24t dein Licht י SU deinem i i zukünsrigen b dein Volk, besitzen - e Werk zur in dieser rch zu les Eines t einen bens, der ־ Gottesin durchihren Gerahlenden it - die zes Auseitet des treut und ister und > sondern den auch tiges an- ׳ Andere verabscheut. Ungleichheit der Gesinnung der Ziele — Auseinanderfalleil des Gatrzen in fremd, ja feindlich einander gegenüberstehende Parteien — m. A.! — wie kantr trotzdem noch immer festgehalten und betont werden die Einheit der Zerstreuten, das עם אחד — der Zusammenhang des fest gegliederten Volkskörpers, obschon מ2רר ר מפורד fo ganz zerfallen und zerstückelt ist? Das, m. Fr., wollen wir zu beantworten, zu erklären versuchen, indem wir die Berechtigung des Auseinandergehetls, der Vielspältigkeit in dem Zusammenhange, der Verschiedenheit itt der Einheit uns vor Augen führen durch die Gliederung, welche das göttliche Gebot Israel auf seiner Wüstenwanderung verleihet hat. איש על דגלו באתת לבית אבותם ״ יחנו בני ישראל מננד סביב לאהל מועד יחנוJeder bei seiner Fahne, nach den Zeichetl ihrer Stammhäuser sollen die Israeliten lagern, gegenüber, rings um das Stiftszelt sollen sie lagern!" Wolle der Ewige uns verleihen, auch hierin zu erkunden seine Wahrheit! Amen! ' I. ״ איש על דגלו באתת לבית אבתם יחנו בני ישראלJeder bei seiner Fahne, nach den Zeichen ihrer Stammhäuser solle:! die Israeliten lagern!" I. a. V.! Nach den 4 Himmelsgegenden gelagert zerfiel Jsrael in 4 Hauptgruppen, deren jede aus 3 Stätnmen zusammengesetzt war. Und nicht zufällig zusantmengewürfelt waren diese größern Gemeinschaften. Im Osten lagerten Söhne der Lea, im Süden die beiden anderen Söhne derselben und der älteste Sohn der Silpa, der Magd der Lea, im Westert die Nachkommen Rahel's unb im Norden die Söhne der Mägde. Auch dies schon, m. Th., ist ein fruchtbarer Fingerzeig. Die durch Abstammung einander Nahen sollert im Leben sich vereinen. Freilich die Verwandtschaft der Geburt nähert und verbindet nicht — aber bestimmend und maßgebend ist die Erziehung, ist die Gesinnung des Kreises, in welchem die Verwandten herangewachsen sind. Die gleichartig Erzogenen, die unter gleichert Verhältnissen Ausgewachsenen haben so viel Gleichartiges im Fühlen und Dertken, daß sie leicht miteinander leben und gemeinsam wirken körmen. Doch tiefer noch, m. A., läßt sich diese Zusammenstellung der Stämme auffassen und begründen. Denn jeder einzelne Stamm vertritt in hervorragender Weise, sei es eine