Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 8-9 (5.1876) Mai-Juni
- Date
- 1876-05-01
- Page
- Seite 217 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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217 1 euch geben/; ^Mkeit zum | )en ui Israel,} Glider wichtige f M Leben, wo- ׳ lu allen seinen : Propheten zur 4 asch unterschei-1 ein Glied fehlt. chts entschwin- ׳ Ech da; aber s sie Lebenskraft, e des Dinges, t- , dies ist weg { ifen Leben des 'che Gemeinde, | len, alle Gliet :Den sein, aber1 ieisi geschwun- \ die יראתה׳,; mederspiegelnflössen. Dieser - er Sinnenwelt f nan sich fühlt,; m ihm geliebt ־ 1U kennen und Anerkennung Ohnmacht unb» vermag, tnitj und Empsin-׳ me Angst vor, x deiner Seele! sie zu einem bald wie Dam trägt, bald Stromes Gedich beflügelt, daß du frei bist, bald dich einschließet, daß du dich gefangen fühlst, da, mein Bruder und meine Schwester, hast du Etwas von dem, was der Prophet nennt den Gottesgeist, dann ist, wenn dies Ganze in dir ist, auch die Religionskraft in dir, aus der alles Religionsleben stammt. — Aber diese Kraft, sie ist nicht nur des Menschen eignes Werk, sie ist auch Gottes Gnade. Er hat Mittel, diesen Geist, diese Kraft neu zir beleben, wenn sie dahingesiecht, er hat das große Lehramt der Menschheit, und bringt Zeiten, in welchen die Menschen von unsichtbarer Macht gedrängt, von keinem Menschen gewaltsam genöthigt, aus innerem, eigenen Triebe zu ihrem Gotte eilen, sich reuig vor den Thron hinwerfen, wo sie an das Vaterherz sich stürzen und in einem Liebesblick von oben eine ganze Ewigkeit genießen. Ein solcher Neubelebungsact ist aber uns erleichtert» ״ עץ חיים היא למחזיקים בהDie Thora ist der Baum des Lebens für die, so an ihr festhalten". Thora ist der Mirjamsbrunnen, der auch in der Wüste Israel anfrischte, Thora ist Gottesgeist, und wer mit ihr sich beschäftigt, wird neu geboren, er steht am Sinai und hört seinen Gott! Auf, theures Israel, halt hoch deine Thora, ״denn sie ist unser Leben und unserer Tage Dauer". כי היא חיינו וארך ימינו Amen! 11. Predigt für den ersten Hag des Schaönoty-Aestes. Von Di׳. A. Lemin, Rabbiner in Koschmin. ״ זכרו תורת משה עבחיGedenket der Lehre meines Dieners Mose!" Dieser Aufruf des letzten Propheten in Israel, m. A.! er kennzeichnet den Geist, der die innere Geschichte unseres Volkes durchweht, der uns geleitet hat von dem Fuße des Sinai bis zum heutigen Tage. Und dieses Heute, dieses Fest, was kündet es denn anderes, als daß wir treu geblieben dem Versprechen unserer Ahnen, daß das ״ נעשה ונשמעWir wollen thun und wollen hören" seit der Offenbarung Tage kein leeres Wort geblieben ist, daß hoch er-