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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 211

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 211 (sequence 55)
Language
German
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— 211 — Mutter druck geben, licke, da wir en Mutter, , darzuthuu, Aar übers Verlustes . ein planig Worten. Ml. Zwei 6en unsrer de ist: NI r Gerechten hsal, voller oon Bestreiter Ferne, Wanderer, sieht sein aer Mühen st - und ch, a. Th.,! für unsere ere Wort, alten. Den König David lassen unsere Weisen sprechen: אני יראתי מתיך ״ שמחתי ושמחתי מתוך יראתי ואהבתי עלתה על כולםMeine Furcht entstammte meiner Freude, meine Freude meiner Furcht, und meine Liebe überstieg sie beide!" Ja, ein solch davidisches Leben war das Leben unserer Mutter! Gottesfurcht und Lebensfreude — untrennbar ihr verbunden waren sie! In ihrer Freude sprach stets sich aus der Dank und die Verehrung, die sie zollte dem Lenker der Geschicke. Freudig war in jedem Augenblicke sie bereit, mit ihrem Denken, mit ihrem Worte, mit ihrer Kraft und ihrer Habe Gott zu dienen, ihn zu ehren, ihn, dessen Furcht all' ihres Lebens Anfang und Grundlage stets ist gewesen. Doch was ganz sie hat erfüllet, der Zug ihres Wesens, der alles Andere beherrschte und bedingte — es war die Liebe! Tage reichten nicht hin, wollten wir künden und zeugen all' die Kleinode, mit denen ihre Liebe so reich uns beschenket. Gleich unserer Ahnmuttter Rebecca, deren Namen die Verewigte trug, ist es auch ihr hoher Vorzug gewesen, daß der Frage ״ התלכי עם האיש הזהWillst du gehen mit diesem Manne?" in Wort und That die Antwort sie gegeben: אלך ich will gehen! Wie ging sie den Weg des Lebens mit diesem Manne, mit dir, du theuerer, verehrter, schmerzgebeugter Vater! Wie hat erhellet sie das Dunkel, sie die Nacht zum Tage dir gewandelt, wie hat die Sorge sie gescheucht, sie die Noch vergessen dich gemacht, wie jede, selbst die kleinste Freude, dir gedoppelt? Und ihren Kindern? Aufgegangen ist sie in uns. — Was wir sind und was wir können, ihr danken wir es! Gelebet hat sie für uns — und sie lebet fort in uns! Ja hier dem Tode in's Angesicht lehrt unsere Mutter uns den Tod zu leugnen בשעה שנתן הקבה ״ התורה לישראל׳ נטל ממלאך המות רשות על אומה זוAls Gott Israel die Thorah verliehen, da nahm dem Todesengel er die Gewalt über dieses Volk! ״Uns lebet die Mutter fort, denn was auf uns gewirket, was uns geleitet, was uns geliebt und was uns beglücket hat — ihr Vorbild, ihr Geist — er lebet fort. Ihn vermochte der Tod nicht zu treffen, ihn konnte er von uns nicht trenneu. Wie ihr ewig unvermindert bleibt unsere heiße Liebe, unsere innige Verehrung, so bleibt ewig bei uns ihr Bild, ihres Geistes Leitung, ihres Denkens Weise. Stets, wenn das Rechte wir gethan, stets, wenn wir erfüllt unsere Pflichten gegen Gott und Menscheu, werden wir der Mutter Billigung, der Mutter Segen fühlen. Nichts haben wir verloren — den Leib nur geben wir der Erde

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