Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 6-7 (3.1876) März-April
- Date
- 1876-03-01
- Page
- Seite 191 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/9616701-9617075-9617245--0544-9617280- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Zeit, Herz Mg, seine?nur seines Zellen, f011eugen. Ist er Größe? pten, daß Geist für :n. Sind das Alte, , der von f c Gedanke,; ׳tefe Scheu! :tfieu vor j ehorcht, er hat. Es noch heute Herz des ( iier Väter \ Gin Mose :: Nicht nur : die eigene; und groß J «teere als! Pietät, eich neben )ißen und Amen! VH. Des allen Israel Fellfeier. Aredigt am achten Aeßachtage von Dr. 2l. Rosenzwelfl. Rabbiner in Pasewalk. ״ הנה אל ישועתי אכסה ולא אפהד כי עזי וזמרת יה Siehe, Gott, du bist mein Heil, ich vertrau und nimmer fürchte ich; denn mein Sieg und Sang bist du, o Herr!" So ruft es laut in mir, so erzittern die Säulen meines schwachen Herzens, und es erhebt sich wieder nreine Seele zu dir, durchschauert von dem Gefühle deiner Größe und Erhabenheit. Du riefst alles ins Dasein, du erhältst alles, du erfüllst alles. Mein Geist erfaßt dich nicht, die Zeit beschränkt dich nicht, der Raum begrenzt dich nicht. Und dennoch darf der ohnmächtige Erdensohn dich anrufen, sich an deine Vaterbrust werfen und lispeln: ״Gott, mein Heil, auf das ich vertraue!" Denn, blicke ich in die Vergangenheit, da sehe ich dich, das Heil der Ahnen; blicke ich in das Wogen und Treiben der Gegenwart, da höre ich deines Odems Wehen über den Gewässern der Zeit, und blicke ich vorwärts in die verhüllte Zukunft — deine leitende Vaterhand führt mich durch Nacht und Nebel zu Licht und Freiheit; du bist und bleibst mein Heil, dir vertrau' ich, nimmer fürchte ich. Vater, dich rufen wir, bleib Sieg und Sang uns immerdar, Herr, erhöre uns, bleib' ewiglich uns nahe. Amen! Wovon soll ich heute, am Schlußtage unseres Festes, zu Euch, m. a. Br. u. Schw., sprechen? Was soll ich Euch verkünden, um die heilige Stimmung des Herzens, die erhabenen Regungen des Feiertagsgemüthes zu erhallen, zu erhöhen, um der Freude und dem Ernste, die der Tag uns eingiebt, zu genügen? Welch eine Freude war es,׳ welch ein Rüsten und Schaffen, als der hohe Gast, das Peßachfest, in unsere Wohnungen einziehen sollte, אני לדודי והוהי 1לי הרועה בשושנים (Hhl. 6, 3.) Wie erwarteten wir ihn wie einen hohen Gast, alles festlich geschmückt, prangend im Feiertags-