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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 187

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 187 (sequence 31)
Language
German
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Ehrlich, '* Völler es ist1 tlHfches . von Got: geheimnißlich geeinte uhum, zur waren die und heute,?Ifang des )er machtlleeresuser tige Auch sich über ieser Got- Schreckens entrissen >lle Aner- ^n sluthen rußte der durch die des dichsten Gemt. Er — 187 — zeigte, wie er Gott gefunden und empfunden, von welcher Wahrheit sein Herz ergriffen war, und rief:יה אלי ואנרהד אלהי אבי וארממכהו ״Dies ist mein Gott, und ich schaffe ihm eine Stätte, der Gott meines Vaters, und ich erhebe ihn." Ein solches Wort aus solchem Munde zu solcher Zeit ist gewiß für die Nachwelt der eingehendsten Betrachtung werth, ein solches Wort, das uns ein Mosesherz wiederspiegelt, ist gewiß lang und genau zu beschauen. Laßt uns darum, m. V., dasselbe uns zum Verständniß zu bringen suchen. . I. Deutlich, m. V., zeigt das Moseswort einen zweifachen Inhalt, dessen erster Theil die Worte sind ״ יה אלי ואנוהוDies ist mein Gott, und ich will ihm eine Stätte schaffen." Mit dem Worte Nt ״dies ist" weist Mose auf das Wesen hin, das sich in der Vernichtung der Egypter im Meere und in der Errettung der Israeliten aus demselben vor den Augen der ganzen Menschheit offenbarte. Und von diesem Wesen sagt der prophetische Gottesmann: אלי es ist mein Gott. Hier liegt der Nachdruck auf dem Worte ״mein", ״dies ist mein Gott" ist sein Bekenntniß. Was wollte aber der tiefe Denker mit diesem seinem Gotte bekennen? Doch gewiß nichts Anderes, als daß er in sich eine Anschauung von Gott gehabt, die seine volle Ueberzeugung, einen Glauben an Gott trug, der seine aufrichtige tiefste Empfindung, ein Bild von dem Verhältniß Gottes zu Israel und den Völkern, zu den Menschen der ganzen Erde hatte, das er selbst mit dem Griffel seines Geistes gezeichnet hatte, das er entworfen und ausgeführt, das er bedacht und überlegt, an dem er mit ganzer Seele hing. Nun, da die That Gottes das Bild bestätigte, da seine Ueberzeugung sich bewahrheitete, sein Glaube sich bewährte, da rief der entzückte Moses aus: אלי Nt das, ja das ist mein Gott! Und warum ruft er dieses freudige Wort zuerst? weil es ihm am Herzen lag, daß seine Ueberzeugung, sein Glaube, sein Bild wahr werde, daß er nicht nur kein falsches in sich trage, daß es vielmehr eine Wahrheit für Alle werde. Eigene Ueberzeugung, eigenen Glauben haben, und zwar so wahr, daß ihn Alle annehmen,'sie Alle theilen können, das war Mose's Sorge, Mose's Arbeit, Mose's Entzücken. Und welchen Werth hat ein solches Mosesthum? welche Bedeutung und Wichtigkeit gerade für die Religion? M. V.! Wer sich gleichgiltig von den Fragen der Religion abwendet, M

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