Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 6-7 (3.1876) März-April
- Date
- 1876-03-01
- Page
- Seite 185 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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185 ' etwa ihrer ihren zeh- 'lt. Er ha! לא תתעב ^icht veraben." Wenn enn in der!r die Mensich wider- - er sprach ועד, : segnen." die Götzen, iesterwahn, die Sitten, , die maßin heiliger, Menwahn htigt, daß rs annehnicht liebt, gebrechlich Mt gege- Geist der tnge, wie rchen auf- Egypten ehen zum und jeder :r Schritt ernhalten. Was ist ache, daß doch den Vortheil schmälert, was Euch aller Welt offene Ehren zu erweisen erschwert, was Euch ununterbrochen vielen Angriffen, Verdächtigungen, Verfolgungen preis giebt, was Euch wie ein Schatten überall folgt und Lächeln oder Rümpfen, Grollen oder Haffen einträgt. Was gebt ihr das לכם auf für das 'לה? O, wie irrt der Frager, hätte er doch besser in dem Buche der Weltgeschichte gelesen, hätte er doch nicht blos den Schein befragt, den sein kurzsichtiges Auge sieht, nicht das Gerede der fanatisirten Menge nur gehört, nicht nur die unreinen Ergüsse haßerfüllter Schreiberseelen in seinem Geist einströmen lassen, hätte er doch nicht die Vornehmeren auch immer für die Weiseren, die Glücklicheren im Augenblicke für die Besseren in Ewigkeit gehalten. Und in der Weltgeschichte ist der Augenblick oft ein Jahrhundert. Wir haben eine herrliche Antwort auf diese לכם Frage, sie lautet: ״ ואת בתינו הצילUnd unsere Häuser errettete er." Wie, siehst du denn nicht, du Frager, daß Israel für alles 'לה ein herrliches לכם von Gott erhält? Bedauerst du uns, daß wir nicht auf der Höhe stehen, wo uns der Sturm wohl brechen könnte? bedauerst du uns, daß wir gerettet sind mit dem 'לה und Egypten geschlagen ist mit seinem לכם? bedauerst du uns, daß in jedem Geschlechts man gegen uns sich erhob, um uns zu ver- Nichten, aber Gott uns immer wieder errettete? bedauerst du uns, daß wir heute noch Häuser haben, Häuser, in denen!die Familie sich einigt um einen geweihten Tisch mit geweihter: Speisen, und von einem geweihten Geist getragen sich liebend umfaßt? bedauerst du uns, daß wir noch Häuser haben, in denen wir Gott sei Dank den Schatz redlichen Erwerbes ungestört bewahren können, Häuser, in denen für das Wohl der Gemeinschaft berathen wird, Häuser, in denen die Kinder geweckt, Häuser, in denen dis Jünglinge begeistert und gewaffnet, Häuser, in denen die Gemeinde gesammelt und geläutert wird? bedauerst du uns noch, die wir Juden sind, aber von Römern, Griechen, Persern nur noch erzählen hören? bedauerst du uns, die kein Scheiterhaufen und kein Blutgemetzel, kein Bannstrahl und keine Volksverhetzung hat vernichten' können? Warum sollten wir nicht freudig ausrufen für das לכם: ein 'לה. Gott, der uns giebt mehr wie wir brauchen und uns errettet auch wann wir gesündigt haben, der uns stärker macht als alle Völker ופדה את יעקב מחזק ממנו, sollten wir nicht ihm Alles anvertrauen und in seiner Liebe den größten Gewinn sehen? Und was ist es erst, was wir