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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 177

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 177 (sequence 21)
Language
German
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!l' Strenge; * Vereinig mein ist die Was kann l durch das ran ändern!end einem , sie sollen fortgesetzt.) Ijfffe erste unukru das , das ein hat. So aus göttn Glanze, :n Strahzierst du 1 vollstän-׳ er Völker. Bewußtdaß noch dich nicht he reden, inen, daß ,eit stehe!tte ohne weitere Absicht aufziehe, — wie sollte« wir da nicht dein heiliges Fest recht lieben und aufmerksam betrachten! Darum, o Allgütiger, laß uns dich heut besser zu erkennen streben. Amen! ״Wenn Eure Kinder zu Euch etnft setzen werden: מה העבדה ״ הזאת לכםwas soll dieser Dienst für Euch? so antwortet: זבה פבה הוא לה׳ אשר פסה על בתי בני ישראל במצרים בנגפו את מצרים ״ ואת בתינו הצילEin Opfer der Ueberschreitung äst es für den Ewigen, der die Häuser der Kinder Israel überschritt, in Egypten, als er Egypten schlug und unsere Häuser errettete." So sagte einst der greise Lehrer zu seinem Volke. Er sah mit seinem Prophetenäuge in die ferne Zukunft, sah Geschlechter, die von der wunderbaren Errettung in Egypten nur noch hören können, die Sitten der Peßachfeier mit ihrer Einschränkung aber sehen und ungern sehen, und nach dem Sinne eines Festes fragen werden, das die Freiheit so zu beschränken scheint, nach dem Nutzen eines Festes, das so abschließende Sitten mit sich bringt. Zwar wird die Frage nicht aus Wißbegierde, nicht aus Demuth gestellt werden רשעמר.הוא אומר ״der Böse wird s o fragen", aber eine Antwort soll auch e r erhalten, eine Antwort, die ihn vielleicht nicht belehrt, nicht beugt, die aber gewiß den Gefragten erhebt und die Frage abweist. Doch, m. Th., diese Frage, ist sie nicht dieselbe, welche von dem רשע auf das ganze religiöse Leben des Judenthums an uns gerichtet wird? Sollte in der Antwort nicht auch eine Antwort auf die allgemeine Frage, eine Antwort, welche das ganze Judenthum erklärt, bestrahlt und erhebt, enthalten fein? Sollte sie nicht eine Lösung der räthselhasten Pflichtenfülle, der scheinbaren Arbeitsmasse, der sonderbaren Formen, an denen das Judenthum so außerordentlich reich ist, bieten? Laßt uns den Versuch wagen. Die Frage מה העבדה הזאת לכם, m. Theuren, ist eine zweifache, das מה fragt nach der Ursache, dem Sinne, die andern drei Worte bezeichnen die Auffassung, welche der Fragende von dem Feste, oder allgemein vom Judenthum hat, er bezeichnet es als eine עבדה eine Arbeit, einen Dienst, הזאת als eine geringwerthige, verächtliche oder lächerliche Erscheinung, לבם als eine für den Menschen nutzlose, gewinnlose, hemmende und schädliche. So wird auch die Antwort eine doppelte sein müssen, aber zum besseren Verständniß erst die ganze Auffassung vom Feste, vom Judenthum selbst, zu beleuchten und dann die Ursache dafür anzugeben haben.

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