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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 152

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 152 (sequence 56)
Language
German
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152 arbeitete nicht gern und freudig, so er weiß, daß die Früchte seines Fleißes den geliebten Personen zu Gute kommen, an deren Leben unser ganzes Leben hängt! Auch Opfer fordert nicht selten der Altar der Ehe — da muß die Liebe doppelt sich bewähren. O, daß es stets nur Dank- und Freudenopfer wären, die Sie auf demselben darzubringeu hätten. Seien Sie auch stets und gern bereit, um des häuslichen Friedens willen Manches zu opfern vom eigene׳.! Willen und eigenen Sinn, das sind ״ זבחי שלמיםFriedensopfer," die stets ״ לרצונכםzu Eurem Wohle" aufsteigen auf dem Altar des häuslichen Herdes. Die dritte priesterliche Aufgabe bestand in dem ״ להותרתim Unterweisen, Belehren." — Wenn der höhere Zweck des Ehestandes, unsere Vervollkommung, erreicht werden soll, dann werden Gatte und Gattin einander belehren und unterweisen müssen. Wir treten Alle unvollkommen in die Ehe, uns haften Schwächen und Mängel an, die wir durch nachsichtige Belehrung allnrählich abstreifen. O, daß kein Ehepaar die goldene Erziehungsregel unserer Weisen für die Schule der Ehe außer Acht ließe, daß ״ לא הקפדן מלמדder Aufbrausende nicht zum Lehrer tauge", sondern daß wer bessern will, mit Liebe und Sanfmuth belehren müsse. Auch der Gattin ist frühzeitig von den alten Weisen ein Theil dieses Lehrberufes in der Ehe zugewiesen worden. Zu den Worten der Schrifft: ich will ihm geben ״ עזר כנגדוeine Gehilfin ihm entsprechend", bemerken sie: זכה עזר לא זכה כנגדו eine Gehilfin, — eine Gegnerin; זכה wo der Mann Edles, Gutes anstrebt, da sei sie die Gehilfin, anregend, ermunternd — לא זכה führt eMnlauteres im Schilde, dann sei sie dagegen, abrathend u. abmahnend. Das sei der Gattin Beruf, und darum bemerkt der Talmud: כל השרר כלא אשד. שרר ״ בלא תורהOhne Frau entbehrt der Mensch gar sehr der Bel e h r u n g," eben weil auf manche Fehler nur die Frau den Mann aufmerksam macht. Wohlan denn, meine Lieben, seien Sie von der hohen heiligen Bedeutung des Ehestandes stets erfüllt und wetteifern sie immerdar in der Erfüllung der dreifachen Priesteraufgabe, einander zu hüten in Liebe und Treue, für einander thätig zu sein mit Lust und Eifer, gegenseitig sich zu belehren mit Milde und Sanftmuth׳ So bewähre sich an Ihrem Ehebündnisse der Segen dieser Stunde! Amen! ן L Men 3iel zut :ft die l einander Men ז werden, oder tr: glückM wissen ׳ tigen (8 warmer 1 Sangt: ׳ hrer ( ksolg Btatioi Denn 0 nur sogena!ene, wird - Ra

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