Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 145

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 145 (sequence 49)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/9616701-9617075-9617184--0497-9617233
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

145 MesM, Mähren sch und M uweisch du m Lauteren t du dich, licke machst :e der jüug-׳ u die ewige ir uns am da die paruft erfülder Manu der Spitze steht, das »ieder heröpfe vieler lt, Inhalt w Geburt >ers glückrinzen und des Kuher ahnen, at einml n würde! g Gottes t werden rls Küher nach en Lande trieb nach rin untersen sollte, lsehendem wchte, er I die Kft! uns ge-1 vird aus» seiner Schulter ruhen .... Aus daß er mehre die Herrschaft und dann einen dauernden Frieden begründe auf einem Throne Davids und in seinem Reicheres aufzurichten und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun bis in lange Zeit. Der Eifer des Ewigen der Heerschaaren wird solches vollbringen." Und wahrlich, m. A., eines göttli chen Eifers hat es bedurft, nur ein göttliches Eingreifen hat es vermocht, solche Ziele zu erreichen, wie sie erreicht worden, einen Greis im Silberhaare mit jugendlichem Heldenmuthe auszurüsten und zu begeistern zu einem unabsehbaren Kampfe und zu Thaten, wie sie die Weltgeschichte fast nicht aufzuweisen hatte. Es ist ihm gelungen, längst entrissene Marken dem Vaterlande wiederzugeben und eine Macht zu gründen, die, das Herz unseres Erdtheiles, nun dasteht als Fels und Hort des Friedens trotz der Neider und Hasser, die nach solchen Erfolgen zu erstehen pflegen. Denn die Tugenden und Vorzüge des Regenten, die seinen Thron wie Trabanten umgeben und umschweben mld ihn zu einem-״Davidischen Throne" machen, sie versöhnen seine Gegner, sührcr: sie ihm zu und machen sie zu seinen Freunden. Recht und Gerechtigkeit sind die Stützen seines Thrones, sie sind die glänzendsten Juwelen seines Diadems, die Strahlen werfen nach aller: Richtungen des von ihm regierten Landes und selbst ir: die tiefste Dunkelheit Licht bringen. — Sehen wir nicht deutlich, wie sich an ihm der dem Gerechten verheißene Lohn verwirklicht und bewahrt! ״Der Gerechte, der Palme gleich blüht er, wie die Zeder auf Libanon 'steht er׳ in.-Kraft. ״Noch sprosset er im Greisenalter, ist markig und frisch!" Kann, m. A., der Mensch noch da, wo das Walten Gottes in-der -Geschichte sich so klar und offenbar zeigt, an blinden Zufall glauben, kann er da noch zweiselr:, daß das Urtheil der Geschichte das Urtheil Gottes ist, daß es unserm greisen Monarchen von Gott beschieden war, so Großes zu vollbringen, daß er diese Auszeichnung in vollem Maße verdient in Folge seiner herrlichen Herrschertugenden, in denen er als Muster und Vorbild von Einfachheit, Biederkeit und Pflichttreue einem Jeden feiner Staatsbürger vorleuchtet. — So lange es daher deutsche Herzen geben wird, die für ihr Vaterland warm empflnden und schlagen, wird das ritterliche Bild unseres Kaisers ungetrübt fortleben; und mit jedem Frühlingsbeginne wird der deutsche Mann sich erinnern des Fürsten, der an diesem Tage einst geboren, den Frühling gebracht über die Fluren des deutschen Vaterlandes. — R a h me r's Israelitisches Predigt-Mnga;in. Februar 1876. 10

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.