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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 135

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 135 (sequence 39)
Language
German
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Geivich, uchtheil lebst und arbeiten,!den wor- Löse^eld ״kann vie du es D.1! und be- ' täglich Vaage, ganz, ne und für die elen zu ° Heber־ ולא יה )eiligen; לדוחו ich und r Ge-;l die- ■! nicht ■׳. )wicht ölklein it mit tbaren nicht rJu- י Arm über־ lichen n die; t auf i aage, § sagt Gott, heißt Tugend und Frömmigkeit, und auf dieser Waage wiegt das kleine Häuflein Israeliten schwerer, als alle übrigen Völker mitsammt ihrer Macht und Größe und Herrlichkeit. Der boshafte Haman glaubte, daß er das ohnmächtige Israel mit dem Hauch seines Mundes vertilgen, vernichten könnte. Er war eines Tages guter, heiterer Laune, und da nahm der Bösewicht eine gewöhnliche Waage zur Hand und sprach zu sich im Herzen: Sieh einmal, Haman, der Große, Angesehene und Mächtige in der einen Waagschaale, und Mordechai, der arme, in Fetzen gehüllte, verachtete Jude in der anderen Waagschale, wer wiegt schwerer? Haman oder Mordechai! Sieh, das persisch-medische Reich mit seinen Millionen Bewohnern in der einen Waagschale und das kleine Häuflein Juden in der anderen Waagschale, wer wiegt schwerer? Kann ich einen Augenblick zweifeln? Zum Ueberfluß aber, damit Israel verschwindend leicht befunden werde ״ אשקול עשרת אלפים ככר כסףwill ich noch zehn Tausend Kikar Silber in meine Waagschale legen," — muß sie da nicht die Waagschale Israels tausendfach überwiegen! Der Ruchlose und Verworfene hat sich gewaltig geirrt, Gott hat nicht mit Hamans Waage, sondern כשקל ר,קרש mit der ״heiligen Waage" gewogen, und sieh' da, der arme Jude Mordechai wiegt schwerer, als der reiche Haman, das Häuflein Juden wiegt schwerer, als die unzähligen Perser und Meder. Auf der Waage Gottes תעשיר לא ירבה והדל לא יכועיט wiegt der Arme oft schwerer, als der Reiche. ״Gott wußte es, daß Haman die gewöhnliche irdische Waage für sich hat, daß Israel auf dieser Waagschale zu leicht befunden würde, deßhalb gab er dem isr. Volke die Lehre vom ״heiligen Gewicht" mit den Worten: Achtet nur auf's heilige Gewicht und kümmert Euch nicht um die irdische Waage. Und es wird sein den Kindern Israel zum Andenken vor dem Ewigen, zu versöhnen Eure Seelen." III. Das Gebot vom halben Schekel hat, m. A., darum heute noch dieselbe Bedeutung, die sie vor Jahrtausenden gehabt, auch uns, wie unseren Vorfahren, tönt's entgegen das schöne und erhabene Wort: ״Meine Richtschnur ist das Recht, meine Waage ist die Tugend." Ja! ich möchte sagen, das Wort ״ "זה יתנו״das sollen sie geben,"

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