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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-12-01 · 3 (12.1875) · p. [Seite 25]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
3 (12.1875)
Date
1875-12-01
Page
[Seite 25] (sequence 25)
Language
German
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89 Wipsel des' immer weitere . ^uathmen be« u mirken, baj c werde!!, daß HE Israel öden, so verzu wirken lzelung. ונו,ן,פליויגז Lebens" und ׳ beleben und 6, die sie er-׳ nd inhaltslos l, zu Boden das Gebot, weiset zurück rdtz iß, um die es zur rst befähigt. Trennungchen Israel , die in le-!tlehnet ha- פרה וו מצ ״ מד׳Die ist Medien, Egypten ennicht virtten Zocßört, aber nd zugleich essen, hätte n und sei-; Herrscher,;iten Tenn invergänglicher denn Erz und Marmorstein — dafür ist ihm Israels Treue geblieben bis über seines Reiches Sturz hinaus. In gleicher Weise ist der Welteroberer Alexander ein Lieblingsheld in den Erzählungen der Weisen uns geworden, sind seine Einrichtungen dem Judenthum verwachsen, da seiner Milde ein Strahl auf dasselbe gefallen war. Der Staaten spätere Reihenfolge wird umschlossen in dem Namen E d om. Vorahnend sahen's Israels Lehrer, wie der Zug der Zeiten dahin ging, durch Druck und Entfremdung hindurch hinüber zu gelangen zur Freiheit, zur Verbindung aller Landesbewohner. Treue und Dank hat Israel bewahrt den Völkern, denen stets ein Fremdes es geblieben. — ״Es lastet kein Joch" — das ist unser Vaterland! — Wir werden zum Danke, zur Hingebung und zur Treue wie aufgerufen. Im Sinne unserer Weisen also, m. Th.! ist es, daß wir vereinigen Sonderung und Aufgehen in der Gesammtheit, daß wir Gott dienen und dem Staate gleicherweise. Und noch viel mehr, erst indem wir festhalten an der alten Veste Israels, erreichen wir Gedoppeltes — dann wahren wir uns Israels Erbe und Eigenthum, dann fördern unsere Brüder wir durch unser Hintreten zur Gesammtheit, da wir ihnen bringen das Banner der Zukunft: Israels Gesetz. In solchem Sinne, m. Th., feiern wir den Heutigen Tag! Wir fühlen uns an ihm besonders als Söhne unsers Vaterlandes, ohne darum minder fest in unserer Religion zu wurzeln! Und wahrlich, wenn langsam auch, vollzieht sich doch der Menschheit Einigung auf dem von Israel vorgezeichneten Wege — denn das nächste Ziel zu Israels Veste hin zeichnet der Prophet Jesaias (11,9): ״Nicht Uebel und Verderben brüten sie an all' meinem heiligen Berge, denn voll ist die Erde der Gotteserkenntniß, wie die Fluchen bedecken das Meer." Wie erhebend nun ist es uns, daß nirgends anders solches Streben durchdringet in gleich lebendiger Klarheit alle Gewalten, alle Einrichtungen des Staates, als in unferm Vaterlande, weil hier besonders von höchster Stelle das erhebendste Beispiel dazu gegeben wird! So wollen denken und danken stets es unserm Vaterlande und seinem Herrscher wir, daß sie uns ausgenommen in das auf Gerechtigkeit und Gottesfurcht gegründete Leben der Gesammtheit — das stets zu nähern sie bestrebt sind den Boden, darin wurzelt Israel. So wollen wir zollen unfern Dank für unfern Antheil, indem wir wahren und ihnen näher bringen stets des Ewigen Gesetz! — Vergangenheit und Gegenwart Ra hm er'S

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