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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-12-01 · 3 (12.1875) · p. [Seite 9]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
3 (12.1875)
Date
1875-12-01
Page
[Seite 9] (sequence 9)
Language
German
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73 chm Trche an! wöbet, m. 3־;| em 6mue, M aut i&e Ko-1 m Äeube bet - tpbet sich hm v tut euch eine* üben. - Darum oabkt^eieti.!>Mhr. m m m. n Hohenpriester, den bösen Feind, zufemden. Und ׳tt wehrt Dir's, Vohlgesallen hat :in Brand, der!p. 3, % 1.2.) sochenabschnilt iebanfen und hte begreißich, es hervorgevor uns hin sein Streben, ein Herz der gthunre und 1 der Kind, es heftet sich ein Störenfried an seine Rechte. Was hier in den Umrissen uns blos erscheint, tritt weiter ausgeführt, reicher bis in's Einzelne sorgfältig ausgemalt, im Leben unseres Stammvaters Jacob uns entgegen. וישב יעקב Jacob will sich im Lande seiner Vä- Ler, auf dem Boden der Verheißungen, niederlassen, will nur sich und seiner Familie hier leben, will leben nach der Weise und Satzung seiner Väter, will fortsetzen, was sein Ahn Abraham begannen hatte, die Menschen zu belehren und zu dem einig einzigen Gotte zu bekehren (Bereseh. rab. c. 84), und alsbald ersteht ihm ein Feind, der seine Vorsätze zu Nichte macht, der seine Thätigkeit hemmt, das Glück und die Freude seines Lebens zerstört. Das Mißgeschick seines Sohnes Joseph erfüllt ihn mit Gram und Trauer, die ihn erst nahe an der Grabespforte verlassen, (ebend.) יעקבו אבינו עיי שבקש לישב בשלוה בעה״ז נזדווג לו שטנו של יוסף So trifft das Unglück Joseph's unfern Stammvater Jacob, als ob das irdische Leben dem Menschen den friedlichen Genuß, die ungestörte Freude und die wahre Glückseligkeit nicht gestattete. Das ganze Leben Jacobs war doch nichts anderes, als ein unausgesetzter Kampf des Guten mit dem Bösen. Dieser Kampf raubte ihm die Freuden des Elternhauses; Alles, woran das Menschenherz unzertrennlich hängt, mußte er verlassen, mußte in die Fremde wandern und 20 Jahre einem Laban Dienste thun. Glücklich war er endlich den Tücken Laban's, der Rachsucht Esau's und mancher andern Fährlichkeit entrönnen und glaubte nun den Rest seiner Tage glücklich beschließen ßen zu können, da trifft ihn der härteste Schlag, — der Verlust Josefs. Ist das nicht das Bild des Hohenpriesters mit dem bösen Feind zur Rechten? Jacob und Jehoschua lehren uns durch ihr Schicksal: das Le- >en der Frommen und Guten ist ein ruheloser Kampf gegen die bösen. Und Jacob hat diesen Kampf nicht beendet. ובל מה שעבר על יעקב כך עבר על יוסן (ebend.) ״Von Jacob ging er uf Josef, von Josef auf ganz Jsral über" — und macht nahezu dessen rnze Geschichte aus. Von einem solchen Kampfe und einem Siege p Guten über das Böse berichtet uns auch das C h a n u ck a f e st. Den )ermüthigen Syrern gefiel es einmal, das israelische Volk auf ן ttem eigenen Grund und Boden in seiner Gottesverehrung zu ^׳ren, die Sitten seiner Väter zu verhöhnen, die Ausübung des ttlichen Gesetzes ihm zu verbieten und syrische Unsittlichkeit, schänd- Rahmer' S Israelitischer Predigt-Mo

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