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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-11-01 · 2 (11.1875) · p. Seite 53

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
2 (11.1875)
Date
1875-11-01
Page
Seite 53 (sequence 21)
Language
German
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53 | J n M nMe, hen, da bämptle | M, bas Beiden! bchuWn, den | den AechKl n. — Das WM f 1 sie erhalten \ 1uxeul Solches | W die Frucht ן totbiib bet tro- { itenben lütter. I istLeah'sM." : ich an Kindern, ׳ h die Stimmen ׳ d einer rastlos j lässig sorgt für 1U schwer, fein ick zu erkaufen, Sie viel Arbeit es das Wet- 1 sie zu Weit, m sie zu befneind des Kindes chre leisesten und achte! auf wacht die stille i den Kindern ׳ für die Kinsjenden, rastmer״ ruft und h hinzugeben, aber." Wd." Die mb senkt ihre erjittert «״* jedem Windhauch, der die Wellen kräuselt. So ist auch Rahel's Bild in unsere Herzen eingeprägt. Sie war die zarte, liebevolle Gattin, sie die gebeugte Mutter, sie, die weinte um den Fall ihrer Kinder, רחל מבכה את בניה , sie, die sie begleitet bei ihrer traurigen Wanderung in die Zerstörung. Die Thräne der Mutter! o giebt es heiligere Entpfindungen, als die, welche Müttern Thränen entlockt! Wenn das Kind klagt, weil der giftige Hauch der Krankheit es berührt, wenn es seufzt, weil Schmerzen es bedrängen, wenn es weint, weil es gekehlt und in seinem Irren die schwere Züchtigung erfahren, da ist's der Mutter Thräne, die da fließt. Wenn die Winde des Lebens den Sohn in weite Fernen jagen, wenn er da schwer trägt an dem Joche des Daseins und Keiner sich zu seinem Schmerze wendet, die Mutter, weiß er, sie wird mit ihm klagen, die Mutter weiht ihm eine Thräne. Wenn die Tochter fortzieht in das neue Haus und Sorgen sie bedrücken, wenn sie den Mund verschließt, damit er nichts verrathen, die Brust bezwingt, daß sie vom Schmerz nicht bricht, eine, weiß sie, weint mit ihren Thränen, es ist die Mutterliebe. Wenn schwerer Jrrthum unfern Geist umfangen, wenn Lockungen uns verführt und Abgründe sich öffnen, wenn wir unsere Ehre verringert, unfern Namen befleckt, wenn Freunde uns verlassen, die Fremden sich von uns wenden, wenn Keiner unsere Qual ermißt, Keiner uns zu sich nimmt, sondern wie ein eisiger Frost Alles ringsum erstarren macht, dann ist es die Mutter, die unser sich erbarmt, dann gedenkt sie noch des Irrenden und weint mit seinem Schmerze und spricht in sanften Trostesworten ihm zu Herzen — כאיש אשר אמו תנחמנו. Ja, Rahel ist das Bild einer solchen theilnehmenden, für das Wohl ihrer Kinder oft allzufrüh sich aufopfernden Mutter. Da habt Ihr, m. A., die vier hervorragendsten Seiten des weiblichen Berufes: In Sarah das Bild der Siftenreinheit, der Anmuth und Frauenwürde, in Rebecca die tröstende Gattin, die feste Stütze des Mannes, in Leah die rastlos thätige Hausfrau, die sorgsame Erzieherin ihrer Kinder, in Rahel das theilnehmende, für! die Ihrigen sich aufopfernde Mutterherz. Mögen Israels Frauen diesen Musterbildern nacheifern und rn unserer weiblichen Jugend sich erfüllen der bedeutungsvolle Se- M- ״Der Herr lasse dich werden wie Sarah, Rebecca, Rahel md Leah!" Amen.

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