Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 2 (11.1875)
- Date
- 1875-11-01
- Page
- Seite 47 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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47 — * schön unb Leise wohnen!" nuten wohnen" ■ ׳es erfassend — '^en. Hat das Tcheidende und ׳ iä den äußeren useinander iedenen Frucht-; fein für die \ Ben und der! mbol sür das haraktere, sür ׳ Amente, von ׳. iche M bildet. j Vertiefung des eit Lehrer, die len Geschmack chenklasse, die ׳rkenntntß mit it; der genußge Klasse von Ulet sind, die n haben, devon Geruch, an Jene, die ftenber Herbildung sind. weder durch 1s der Letter nehmen, die erzens-, noch :eint bilden ׳.stslrauße ein tzt und hebt, ise vor ihm zu erscheinen: und also steht es auch mit den in ihm versinnbildlichten Menschen.מה הקב״ה עושה? לאבדן אי אפשר אלא יוקשרו כולם אגודה אחת והם מתכפרים אלו על אלו׳ ואם עשיתם כך ״ אותה שעה אני מתעלה שנא׳ ואגדתו על ארץ יסדהDie minder begabten, die geistig tiefstehenden Menschen aus der Welt zu schaffen, kann nicht im Plane der göttlichen Weisheit liegen, dies wiederspräche dem sittlichen Weltbau. Aber die verschieden Gearteten und Begabten sollen einen einheitlichen Bund der gegenseitigen Hebung und Unterstützung, Förderung und Ergänzung bilden, daß sie einander läutern und sühnen. Und wenn solches geschieht, spricht der Herr, dann wird mein Name erhoben und verherrlicht." Also die Weisen. Kann wohl ein Brauch, eine Ceremonie schöner, tiefer und sinniger ausgefaßt werden? Du bist deinem Bruder näher gerückt durch das Hinabsteigen vott der äußeren erkünstelten Höhe und durch das Hincintreten in die Hütte des tieferstehenden Bruders, um mit ihm zusammen zu wohnen, tritt auch mit deinen höhereit und reicheren Fähigkeiten, Eigenschaften und geistigen Gaben zu den tiefer Stehenden, zu den minder Begabten, daß ihr ein Ganzes, einen Bund bildet. Selbst die duftende Frucht vom Baume Hadar, sie erscheint vereinzelt nicht in ihrem vollen Werthe und Glanze, sie wird im Pflanzenbunde selbst von der Bachweide gehoben; vereinzelt kann keine zum Strauß, zu einent Bunde werden. Erst das Zusammensein von Gegensätzen bildet eine Harmonie, und das Zusammenwirken von entgegengesetzten Naturen und Eigenschaften, die Vereinigung verschiedenster Kräfte und Fähigkeiten bildet die Harmonie des Weltalls. Und nun konnte da wohl dem heimkehrenden und sich sammelnden Volke im h. Lande ein schöneres Fest, als das Heutige geboten werden? Aeußerlich und innerlich sollte es zusammentreten, gemeinsam die neue Arbeit beginnen und das alte Reich neu begründen. Darum sagen auch wir im Hinblick auf dieses Fest mit dem Psalmisten: ״Wie schön und lieblich ist's, wenn Brüder zusammen leben und zusammen st r e b e n, denn" — wie der königl. Sänger schließt — ״dorthin befiehlt Gott seinen Segen, חיים עד העולם Leden in alle Ewigkeit." Amen!