Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 1 (10.1875)
- Date
- 1875-10-01
- Page
- [Seite 23] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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23 muel 16,1) M M. Das iGche ומלמתו ענוה ul)e\t. AP Ein- ׳.utf)um von innen daß sich an uns!nckiang verW, Amen. eld. Herz des religiös t r Filtigen höherer [ ׳gen und Mühen, j seinen Lockungen!’ lefreienden Höhen; 1b Hochgenüssen, f Festigung und i e alle an innerer! ierlichkeit. Ver-; >lz und Demth, as Alles emMt; zum Sterben ' n entblößt und l litz des Höchsten, s Sammlung im Rui, den wir er- >n wir uns sehldauelle. Nacht ויהי Mischung, aber aus dieser;ens auf, eines der das Leben der Menschheit öffnete und der sein Schluß sein soll, eines Tages, der allen Stolz und allen Segen, alle Freiheit und allen Hochgenuß in sich birgt. Worin liegt denn, m. Theuren, aber die Größe dieses Tages, was wacht ihn zunr einzigen, dem keiner an die Seite zu stellen ist? Unsere Lehrer begegneten dieser Frage durch einen prophetischen Ausspruch, den sie den: für den heutigen Tag bestimmten Gebete als Denkspruch einzureihen für werth hielten. Der Prophet ruft tröstend seinen Zeitgenossen und aller Zukunst zu: אנכי אנכי ״ הוא מוחה פשעיך למעני וחטאתיך לא אזכרIch bin es, ich bin es, der Deine Untreue tilgt um meinetwegen, und Deiner Irrungen werde ich nicht gedenken." Laßt uns diesen Trostspruch näher betrachten! I. ״ אנכי אנכי הוא מוחה פשעיך למעניIch bin es, ich bin es, der Deine Untreue tilgt um meinetwegen." M. Theuren! Die Sünde wird von der heiligen Sprache unserer frommen Väter und Lehrer mit verschiedenen Namen genannt, mit denen nicht einzelne Arten der Vergehungen und nicht Hauptordnungen derselben bezeichnet, sondern die Merkmale, der Begriff, das Wesen der Sünde selbst klarer bestimmt werden sollten. Mit Absicht wählte darunr der Prophet in dem ersten Theile seines trostreichen Satzes das Wort פשע, um uns über den einen Theil des Wesens der Sünde zu belehren und zugleich die passende Beruhigung hinzuzufügen. Jede Sünde, m. Theuren, sei sie an unserenl eigenen Wohle oder unsrer eigenen Vervollkommnung, oder an dem des Nebenmenschen begangen, oder sei sie unmittelbar eine Verletzung der Ehrfurcht vor Gott, ist auch eine Untreue gegen Gott selbst, ein Abfall von dem ihm schuldigen Gehorsam. Denn zu eng ist der Begriff der religiösen Pflicht gesaßt, wenn derselbe nur solche Handlungen umschließt, die in keiner Beziehung zu unserem Nebenmenschen stehen. Falsch ist die Grenze, die von dem klügelnden und trennenden Verstände gezogen wird, wenn er das göttliche Gebot aus den schmalen Boden des gottesdienstlichen Lebens in dem Gotteshause einschränkt und für das Leben einem anderen Gebieter huldigt. Nicht zwei Gewalten sind es, die das Leben des Menschen gestalten, die Gesetze für sein Seelenleben ihm vorgezeichnet haben. Nicht eine Reihe von hohen Ideen in eigenthümlicher Ordnung ist es, die im Leben selbstständig walten, sondern nur eine Macht ist es, die Urgrund ist aller Gesetze, eine